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Wasserball-Bundesliga-Teams mit wichtigen Auswärtsaufgaben

Männer gastieren beim SV Cannstatt, U17 im Lokalderby gegen Wedding

Beide Erstliga-Mannschaften des OSC Potsdam sind in die entscheidende Phase der Hauptrunde eingetreten. Sowohl die Herren als auch die U17 – als jeweilige Spitzenreiter der Bundesliga-B-Gruppen – bestreiten am Sonnabend richtungsweisende Auswärtsspiele. Das Männerteam (14:4 Punkte/115:73 Tore) von Trainer Alexander Tchigir gastiert 19 Uhr beim Siebten SV Cannstatt (5:13/67:85). Zum Spitzenspiel kommt es für den OSC-Nachwuchs beim Lokalderby gegen den SC Wedding in der Schöneberger Schwimmhalle (19.30 Uhr). Mit einem Punktgewinn dort gegen den derzeitigen B-Gruppen-Dritten (16:4/138:81) könnte Tabellenführer Potsdam (18:2/168:61) bereits vor dem Abschluss der Hauptrunde die Play-Off-Teilnahme sichern.
Nach zuletzt souveränen Erfolgen fahren der OSC-Männer mit breiter Brust ins Stuttgarter Inselbad. „Wir haben super in die Rückrunde gefunden und sind auf gutem Weg“, sagt Trainer Tchigir. „Wir müssen nun aber zeigen, dass wir an die letzten Erfolge anknüpfen können.“ Seit dem Jahreswechsel wirkt die Mannschaft befreit und präsentierte sich immer hochmotiviert. Nach Siegen im Pokal-Viertelfinale gegen den Duisburger SV 98 (15:6) und der Liga gegen Fulda (17:6), Duisburg (11:7) und letzten Samstag gegen Neukölln (13:9) war im Jahr 2016 noch keine Mannschaft dem OSC Potsdam gewachsen. „Das soll so bleiben“, meint Mannschaftskapitän Matteo Dufour. „Mit zwei Punkten in Cannstatt würden wir unseren Spitzenplatz festigen.“ Ein Sieg erscheint vor allem beim Blick auf das schwere Restprogramm als dringend notwendig. Beim derzeitigen Zweiten Wedding am 5. März und Vierten Duisburg am 19. März warten noch schwere Auswärtsaufgaben.
Das Hinspiel gegen Cannstatt wurde im Brauhausberg-Bad sicher 14:6 gewonnen, nun soll am Neckar eine ähnlich konzentrierte Leistung folgen. Laut Tchigir sei es wichtig, Cannstatts Top-Torjäger Domagoj Mijatovic (18 Treffer) in den Griff zu bekommen und die schwimmerischen Vorteile zu nutzen.
Für die U17 gilt es am Sonnabend – neben dem Sprung in die Play-Offs –, eine Scharte gegen den SC Wedding auszuwetzen. Die Berliner waren bislang die einzigen, denen sich die Mannschaft von Trainer André Laube in diesem Jahr geschlagen geben musste. 8:9 unterlagen die Potsdamer, nachdem die erste Halbzeit (2:7) vollends verschlafen wurde. „Das war unser schwächstes Spiel und Wedding hat taktisch sehr clever gespielt“, erklärte Laube. „Die Jungs sind sicher heiß, es dieses Mal besser zu machen.“

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