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Niederlage bei der SG Wasserball Dresden

Endspurt reicht nicht

In Vorbereitung auf das Spiel am Samstag, 14.11.15, gegen die SG Wasserball Dresden hatte WUM-Trainer Holger Dammbrück seine Jungs gewarnt: „Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die Spiele in Sachsen immer eng waren. Wir müssen sehr konzentriert und diszipliniert ins Match gehen.“ Und er sollte Recht behalten. Die Magdeburger, nur mit zehn Spielern angereist, gerieten vor gut 100 Zuschauern gleich zu Beginn des ersten Viertels mit 0:1 in Rückstand. Man hatte den Eindruck, dass das Dammbrück-Team noch nicht im Becken war. Leichtfertig wurden die besten Chancen vergeben oder der bessere Mitspieler nicht einbezogen. So ging es mit diesem 0:1 in die Viertelpause. Auch im zweiten Viertel kassierten die Magdeburger ein schnelles Tor und lagen mit 0:2 hinten. Doch Lukas Schulle ließ die Sachsen-Anhalter mit seinem Anschlusstreffer zum 1:2 wieder hoffen. Mit einem weiteren Treffer am Ende des zweiten Viertels stellte Dresden den zwei Tore Vorsprung wieder her, so dass die WUM mit einem 1:3 in die Halbzeit ging. Nach einer klaren Ansprache ihres Trainers hofften die Magdeburger nun auf eine Besserung. Doch die trat nicht ein. Zudem nahm die Hektik auf beiden Seiten zu. Zu allem Überfluss erhielt WUM Trainer Holger Dammbrück auch noch die Rote Karte und fehlte damit seinem Team in der Schlussphase. Beiden Mannschaften gelang es nicht mehr, sich gegen die Abwehrreihen des Gegners durchzusetzen, so dass das Viertel 0:0 ausging. Ein sehr seltenes Ergebnis im Wasserball. In den letzten acht Minuten schlugen die Dresdener Wasserballer wieder zu Beginn des Viertels zu. Für die WUM schien das Spiel gelaufen. Es spricht für die Moral der Mannschaft, dass sie sich nicht hängen ließ und plötzlich kämpfte. Folgerichtig gelang Frederic Wolfgram das 2:4. Als dann Max Lehnert zwei Minuten vor Schluss zum 3:4 traf, kam noch einmal Spannung auf. Doch die Dresdener ließen sich die beiden Punkte nicht mehr nehmen und die Magdeburger verloren die Partie mit 3:4. Nach dem Spiel resümierte ein sichtlich enttäuschter WUM-Trainer Holger Dammbrück: „ Das war nichts! Wir haben erst in den letzten acht Minuten ins Spiel gefunden. Das reicht in Dresden eben nicht zu Punkten. Uns fehlten die mannschaftliche Geschlossenheit und vor allem die Disziplin.“ Bereits am nächsten Samstag, 21.11.2015, hat die WUM um 18.00 Uhr die Möglichkeit der Wiedergutmachung. Dann empfangen sie in der heimischen Dynamo Schwimmhalle den SC Chemnitz von 1892 zum fälligen Punktspiel.

Foto:Robert

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