Weidener mit viel Moral, einer Prise Glück und ein Bisschen Pech

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Weidener mit viel Moral, einer Prise Glück und ein Bisschen Pech

Punkteteilung in der Thermenwelt

(prg) Der Tabellenführer der DWL-Gruppe B SC Wedding Berlin kam nach Weiden, ließ einen Punkt liegen und verlor damit die Krone, die Weidener feierten dagegen den ersten Punktgewinn der noch jungen Saison. So richtig glücklich mit dem Ergebnis schien jedoch keiner der beiden Teams. Nach eine Wechselbad der Gefühle in einem spannenden Bundesligaspiel konnte, ähnlich wie vor drei Wochen im Deutschen Pokal, in regulärer Spielzeit kein Sieger ermittelt werden, mit dem Unterschied, dass ein Ligaspiel auch Unentschieden enden kann und so stand am Ende ein 7:7 Remis zu Buche.

Insgesamt waren viele Parallelen zum Pokalspiel an gleicher Stelle zu erkennen. Die Gäste aus der Hauptstadt gingen zuerst 3:0 in Führung, genauso wie im Pokal, die Weidener legten einen Zwischenspurt mit 5 Treffern in folge und setzten sich, ähnlich wie im Pokal mit 5:3 Führung zur Halbzeit ab. Den Rückstand schafften aber die Gäste genauso zu egalisieren, wie vor drei Wochen auch. Sie trafen vier Mal in Folge und eroberten sich gegen Ende des dritten Viertels wiederholt die Führung (7:5), die Thomas Aigner jedoch auf 7:6 zur letzten Viertelpause verkürzte. Im letzten Viertel ging es mit vielen vergebenen Chancen auf beiden Seiten weiter, wobei die Weidener in ihrem ersten Überzahlspiel durch Sean Ryder den 7:7 Ausgleich erzielen konnten. In der turbulenten Endphase schafften es weder die Hausherren (2 Überzahlen), noch die Gäste (1) den Ball in die gegnerische Maschen zu schicken. Die Chance das Spiel am Ende zu gewinnen war genau so groß, wie das Risiko einer Niederlage, doch es passierte nichts mehr, das Spiel ging letztendlich mit 7:7 aus. Richtige Freude konnte man zwar auf keiner Seite erkennen, aber diesmal ist auch keiner mit leeren Händen dagestanden. Für die Weidener bedeutet der Punkt im Moment noch nichts, außer dass sie wieder mit viel Moral überzeugen konnten. Die Berliner dagegen verloren für die nächste Zeit die Tabellenführung.

„Für uns bleibt Klassenerhalt die oberste Priorität, abgerechnet wird wie immer am Ende in den Play-Downs. Der Punkt geht so in Ordnung, wir müssen aber auch Spiele gewinnen und mit dieser Moral werden die Siege sicherlich auch kommen. Der erste ist am nächsten Samstag eingeplant, auch wenn wir wissen, daß die Partie gegen Fulda auch kein Selbstläufer ist“ versuchte Trainer Wodarz die Prioritäten über die aktuellen Emotionen zu stellen. „Natürlich hatten wir die Chance heute zu gewinnen, genauso hätten wir aber am Ende verlieren können, das ist Sport und damit müssen wir arrangieren. Die Moral der Mannschaft hat mir heute wieder gefallen, damit ist es für mich ein Punktgewinn“ fügte er auf Nachfrage zum Spiel gegen Wedding hinzu.

Geänderte Anpfiffzeit gegen Fulda

Am kommenden Samstag spielen die SV-ler wiederholt zuhause, in der Thermenwelt. Zu Gast ist dann das Tabellenschlusslicht SC WF Fulda. Das Spiel beginnt ausnahmenweise aus vereinsinternen Gründen schon um 16,00 Uhr!

SV Weiden – SC Wedding Berlin 7:7 (1:3, 4:0, 1:4, 1:0)

Strafzeiten: Weiden 6, Wedding 12

Schiedsrichter: Johannes Hägler und Peter Schneider

DWL-Spielbeobachter: Florian Kolb

„Spieler des Tages“: Sascha Knoop (Wedding)

Zuschauer: 95

SV Weiden spielte mit Vladimir Srajer im Tor,

Thomas Aigner (2 Treffer), Stefan Kick, Michael Trottmann, Thomas Kick, Alexander Hinz, David Tamas, Nikolaj Neumann (2), Stephan Schirdewahn, Andreas Jahn, Sean Ryder (2), Jakob Ströll (1) und Matthias Kreiner

Trainer Gerhard Wodarz

1 Comment

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