Mit „Notbesetzung“ zum Saisonabschluss nach Berlin

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Mit „Notbesetzung“ zum Saisonabschluss nach Berlin

Weidener wollen versöhnlichen Abschluss

(prg) Damit haben sie einfach nicht wirklich gerechnet, dass sie am Ende noch die Spiele um den 13. Platz zu bestreiten haben. Nachdem die Weidener Wasserballer nämlich erst in der zweiten Play-down Runde den Klassenerhalt sicherten, müssen sie das letzte Saisonspiel der Deutschen Wasserball-Liga am kommenden Samstag gegen SC Wedding bestreiten. Und genau zu dieser Zeit sind einige Leistungsträger verhindert. So werden die Oberpfälzer mit Spielmacher Thomas Aigner, Torwart Vladimir Srajer (beide aus beruflichen Gründen) und Kapitän Andreas Jahn (Rippenprellung) gleich auf drei Leistungsträger in Berlin verzichten müssen.

Trainer Wodarz nimmt die jüngste Mannschaft der Saison mit in die Hauptstadt und hofft, das Rückspiel (8:10 im Hinspiel) für die Weiterentwicklung der Nachwuchsspieler zu nutzen und die Saison versöhnlich abzuschließen.„Natürlich ist uns der 13. Platz lieber als der 14., doch dies ist jetzt wirklich nicht das wichtigste, wir müssen uns jetzt schon um die nächste Saison kümmern und die Jugend spielt für uns dabei eine sehr wichtige Rolle“ erklärt Trainer Wodarz seine Gefühlslage, „wir werden gute zwei Wochen das Training reduzieren, neue Kräfte und Energie sammeln und wollen dann die Vorbereitung für unsere achte Bundesligasaison starten“ ergänzt der Weidener Coach.

Die spielfreie Zeit ist im Deutschen Wasserball sehr lange, die Trainingsplanung muss den internationalen Spielkalender berücksichtigen aber auch die Urlaubsplanung der Aktiven soll nicht aus dem Auge verloren gehen. Deshalb plant man in Weiden eine sechs- bis siebenwöchige Übergangsphase, der dann 3 Wochen Urlaubszeit folgen, ehe gegen Ende August die Vorbereitungsphase starten wird. In der Zwischenzeit müssen alle Personalplanungen abgesprochen werden und bis zur DWL-Meldefrist zum Ende August auch endgültig abgeschlossen sein. Auf jeden Fall steht jetzt schon fest, dass die Mannschaft mit weiteren U19/U18-Akteuren ergänzt werden soll und in einer Mischung aus Routine und Jugend ein weiterer Umbruch beim Schwimmverein Weiden eingeleitet werden soll. Die Spieler, die Ende der 90er Jahre die Wiederbelebung des Weidener Wasserballs mitgestalteten, werden immer weniger und die neue Generation soll das Ruder übernehmen. Eine spannende aber interessante Zeit liegt also den Wasserballern des Schwimmvereines Weiden bevor. Die achte Bundesligasaison endet am Samstag in Berlin und schon die neunte in Folge beginnt am Sonntag in Weiden.

Die Mannschaft für Samstag
Matthias Kreiner und Alexander Erhadt im Tor, Michael Trottmann, Stefan Kick, Andras Langmar, Nikolaj Neumann, Stephan Schirdewahn, Jakob Ströll, Louis Brunner, Sean Ryder, Alexander Hinz, Vladyslav Gorski und Philipp Kreiner
Trainer Gerhard Wodarz

4 Comments

  1. endaree sagt:

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