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Letztes Heimspiel verloren; Platz 14 droht

U19 Bayerischer Meister

(prg) Mit einem Sieg im letzten Heimspiel wollten sich die Weidener Wasserballer bei ihren Anhängern für die Unterstützung während der gesamten Saison bedanken, doch daraus wurde leider nichts. Die Wodarz-Schützlinge präsentierten sich ziemlich harmlos und verloren das Hinspiel der Hin- und Rückspielserie um den 13. Platz der Deutschen Wasserball-Liga mit 8:10 Toren gegen den SC Wedding Berlin. Damit droht den Oberpfälzern zum zweiten Mal in Folge der letzte Tabellen Platz, vor den Abstiegsrängen. Die Chancen auf den vorletzten Platz bleibt kommt noch am kommenden Samstag im Rückspiel, doch die Aufgabe in der Hauptstadt mit mehr als zwei Toren Unterschied zu gewinnen erscheint sehr schwer.

„Die Spannung ist raus. Nachdem wir den Klassenerhalt unter Dach und Fach brachten, ist es schwierig, in den letzten beiden Spielen die Mannschaft noch zu mobilisieren, das gilt aber für beide Mannschaften und unsere schwache Leistung von heute nicht entschuldigen. Die Mannschaft wirkte harmlos und vergab reihenweise Chancen, das Spiel für uns zu entscheiden. Das Überzahlspiel funktionierte heute so gut wie gar nicht, das gefiel mir gar nicht. Jetzt müssen wir versuchen, die Aufgabe in Berlin so sportlich wie möglich zu betrachten und mit einem guten Gefühl die schwere Saison abzuschließen“ so das Resümee des Weidener Trainers Gerhard Wodarz nach Abpfiff der Partie.

Das erste Viertel verlief im Zeichen der vergebenen Chancen auf der Weidener Seite, doch zur ersten Pause gingen die Hausherren mit einer knappen 2:1 Führung. Im zweiten Abschnitt bekamen die Zuschauer ein ähnliches Bild zu sehen, Weiden dominierend aber zu uneffektiv. Mit dem Halbzeitstand 4:3 war blieb jedoch alles offen. Im dritten Viertel kamen die Gäste besser ins Spiel, nutzten zahlreiche Verteidigungsfehler der SV-ler und zogen mit 4:0 zum 4:7 Zwischenstand vor der letzten Viertelpause. Im Schlußviertel bemühten sich die Weidener moch, das Spiel zu drehen, doch es reichte, nach 4:3 in diesem Abschnitt, gerade Mal für eine kleine Ergebniskorrektur. Die Partie ging am Ende verdientermaßen mit 8:10 aus zu einem Vorteil Berlin vor dem Rückspiel nächste Woche in der Hauptstadt.

SV Weiden – SC Wedding Berlin 8:10 (2:1, 2:2, 0:4, 4:3)
persönl. Fehler: Weiden 7, Berlin 10
Schiedsrichter: Richard Uhlich (Leipzig) und Peter Schneider (Schwanstetten)
„Spieler des Tages“: Pawel Lis (Berlin)
Zuschauer: 80

SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner im Tor, Thomas Aigner, Stefan Kick, Michael Trottmann (1 Tor), Thomas Kick (2), Andras Langmar (1), Nikolaj Neumann, Stephan Schirdewahn, Jakob Ströll (1), Andreas Jahn, Sean Ryder (3), Louis Brunner und Alexander Erhardt
Trainer Gerhard Wodarz

Einen Tag später waren auch die Weidener U19-Junioren im Einsatz. Die Mannschaft um den Kapitän Nikolaj Neumann empfing den Lokalrivalen SV Würzburg 05 in der 2. Wasserball-Liga Süd der Altersklasse U19. Die Weidener stets bemüht, jedoch mit großen Konzentrationsschwierigkeiten, die vor allem im Abschluss deutlich wurde, brauchten tatsächlich nur ein gutes Viertel, um die Partie für sich entscheiden zu können. Dem schwachen Auftaktviertel (2:2) folgte eine solide Vorstellung im Abschnitt zwei, die mit 7:1 den 9:3 Halbzeitstand brachte und damit das Spiel vorzeitig entschieden schien. In der zweiten Hälfte schlichen sich viele Probleme in die Spielabläufe der Hausherren, die schließlich für ein schmeichelhaftes Ergebnis für die Gäste sorgte. 1:2 im dritten und sogar 0:2 im letzten Viertel brachten schlussendlich einen verdienten aber knappen 10:7 Sieg. Die Vereine einigten sich, die Spiele der 2.Liga auch für die Bayerische Meisterschaftsrunde zu werten. Damit wurde die U19 Mannschaft des SV Weiden zum Bayerischen Meister 2014/2015 gekürt.

SV Weiden – SV Würzburg 10:7 (:2, 7:1, 1:2,0:2)
persönl. Fehler: Weiden 6, Würzburg 7+1 Strafwurf
Schiedsrichter: Robert Simon und Michael Polyakov

SV Weiden spielte mit Alexander Erhard (1-19) und Matthias Kreiner (20-32) im Tor, Felix Gla (), Philipp Kreiner, Louis Brunner (), Jonas Ernst, Vladyslav Gorski (2), Alexander Hinz, Alexander Neumann (1) und Nikolaj Neumann (3)
Trainer Irek Luczak

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