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Hoffen auf Wunder von Potsdam

Weidener Wasserballer geben nicht auf

(prg) Nach der Niederlage vor Wochenfrist in der Thermenwelt sind die Chancen der Weidener Wasserballer auf den vorzeitigen Klassenerhalt stark gesunken, die Oberpfälzer geben trotzdem nicht auf und wollen noch so kleine Chance nutzen, dem Weg in den direkten Abstiegskampf zu vermeiden. Dafür müssten sie schon fast eine Sensation bringen und zwei Mal in Potsdam gewinnen. Die Play-down Viertelfinalserie wird in best-of-3 Modus ausgespielt, nachdem die Brandenburger noch einen Sieg benötigen, um in die Spiele um die Plätze 9-12 der Deutschen-Wasserball-Liga zu gehen. Das Spiel Nummer zwei wird am Samstag um 18,00 Uhr im Schwimmbad am Brauhausberg ausgetragen, sollte die dritte und entscheidende Partie erforderlich sein, findet sie am Sonntag um gleicher Zeit und am gleichen Ort statt.

Die Weidener sind freilich realistisch und wissen, wie schwer es werden wird, die Potsdamer in ihrer eigenen Halle zwei Mal zu schlagen, sie schöpfen aber immer noch Hoffnung, nicht zuletzt, weil zum ersten Mal in der Saison alle Stammspieler am Bord sind. Auch wenn noch nicht alle in voller Besetzung ihre Kräfte sind, mit Torwart Vladimir Srajer zwischen den Pfosten und Center Jakob Ströll im Sturm, haben die Wodarz-Schützlinge andere Qualität als in fast allen Spielen der bisherigen Saison. Trainer Wodarz freut sich, dass er noch vor der wichtigsten Saisonphase aus dem Vollen schöpfen kann und hofft, in den letzten der Saisonwochen vor Ausfällen verschont bleiben zu können: „Wenn jetzt alle gesund bleiben und keine Sperren oder ähnliches uns die Pläne durcheinander bringt, müssen wir zu alten Stärke finden und erstärkt in den Abstiegskampf gehen. Doch zuerst wollen wir in Potsdam alles geben. Wir haben in Weiden gesehen, dass wir in der Lage sind, das Spiel auch zu führen, das müssen wir noch über die gesamte Spielzeit bringen“ versucht der Weidener Coach alle Kräfte zu mobilisieren.

Sollte es in Potsdam zu keine Sensation kommen, müssen die Max-Reger-Städter, zum zweiten Mal in Folge, die Nerven raubende best-of-5 Serie gegen wahrscheinlich SpVg Laatzen (0:1 Rückstand gegen SV Cannstatt) angehen. Das erste Spiel der Serie würde am Donnerstag, den 14.Mai im Schätzlerbad stattfinden, die Spiele 2 und 3 am 16. und 17.Mai auswärts, die vierte Partie am 23.Mai in Weiden und wenn erforderlich, das alles entscheidende fünfte Spiel am 30.Mai im fremden Gewässern. Der Nachteil eines Heimspiels weniger entsteht aufgrund der schlechteren Platzierung der Weidener nach der Hauptrunde (Weiden auf 7, Laatzen auf 6)

Wenn nichts dazwischen kommt, reist die Mannschaft des Schwimmvereines Weiden in der Bestbesetzung nach Potsdam:
Vladimr Srajer und Matthias Kreiner im Tor, Thomas Aigner, Stefan Kick, Michael Trottmann, Thomas Kick, Andras Langmar, Nikolaj Neumann, Stephan Schirdewahn, Louis Brunner, Andreas Jahn, Sean Ryder und Jakob Ströll
Trainer Gerhard Wodarz

Deutsche Wasserball-Liga 2014/2015
Play-off Viertelfinale

WF Spandau Berlin
– SV Krefeld 72

Waspo 98 Hannover
– White Sharks Hannover
(Stand 1:0)
ASC Duisburg
– SVV Plauen
(Stand 1:0)
SV Bayer Uerdingen
– SSV Esslingen
(Stand 0:1)

Play-down Viertelfinale (Verlierer spielen gegen Abstieg, Sieger um die Plätze 9-12)

SG Neukölln Berlin
– SGW Leimen/Mannheim
(Stand 1:0)
OSC Potsdam
– SV Weiden
(Stand 1:0)
SV Cannstatt
– SpVg. Laatzen
(Stand 1:0)

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