Krefeld steigt in die obere Gruppe der Bundesliga auf und schreibt Vereinsgesch

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Krefeld steigt in die obere Gruppe der Bundesliga auf und schreibt Vereinsgesch

Das vergangene Wochenende hatte es in sich! Mit viel Rückenwind durch den 1.Sieg zu Hause reiste das Team um Trainer Thomas Huber in die Hauptstadt und zwang den Bären in zwei weiteren Spielen der DWL Pre-Playoffs in die Knie. Die SG Neukölln wird somit in der kommenden Spielzeit mit der B-Gruppe Vorlieb nehmen müssen. Krefeld hingegen schreibt ein weiteres Kapitel in der Vereinsgeschichte.

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Spiel 2:
Das 2. Spiel der „best of five-Serie“-Serie startete am Samstag gleich recht gut für die Seidenstädter. Hoch konzentriert und bestens eingestellt stieg das Team ins Wasser und ging früh durch einen Doppelschlag von Sven Roeßing mit 0:2 in Führung. Angepeitscht durch die zahlreich mitgereisten Fans kam Roeßing zunehmend in Fahrt und traf erneut für sein Team. Weitere zwei Treffer verbuchte Tobias Kreuzmann, so dass Krefeld mit einem komfortablen Zwischenstand von 1:5 in die erste Pause gehen konnte.
Im zweiten Abschnitt setzte sich die Torflut dann nahtlos fort. Zunächst baute die SVK ihre Führung weiter auf 2:7 aus, bevor Neukölln auch besser in Gang kam. Jedoch gab es immer wieder die direkte Antwort durch entschlossene Krefelder. Am Ende des zweiten Abschnitts stand es dann 5:9 und Krefeld führte nach wie vor mit 4 Toren Vorsprung.
Die letzten beiden Abschnitte gestalteten sich etwas offener. Trainer Thomas Huber wechselte viel und gönnte seinen Männern Regenerationspausen sicherlich auch mit Weitblick für die dritte Partie tags drauf. In Gefahr kam der Sieg nicht mehr und Krefeld entschied auch das zweite Match souverän mit 9:15 Toren für sich.

Spiel 3:
Direkt am Sonntag stand nun ab 14:00 Uhr das dritte Spiel und somit der erste Matchball für die SVK auf dem Programm. Frisch gestärkt vom Brunch ging es Richtung Schöneberger Schwimmhalle und auch die Fans waren bereits wieder auf den Beinen und brachten die Halle zum Kochen.
Jedoch sollte sich das Spiel noch einmal als richtige Herausforderung darstellen. Ein guter Startschuss mit abermals einem Treffer durch Sven Roeßing und gleich zwei Toren durch Bastian Schmellenkamp ließ alle Beteiligten hoffen.
Im zweiten Abschnitt zog das Krefelder Team mit vereinten Kräften und einer mannschaftlich in sich geschlossenen Leistung uneinholbar auf 1:5 davon. Neukölln versuchte nachzubessern, traf aber nur einmal, so dass es mit einem 2:5 in die Halbzeitpause ging.
Auch im dritten Viertel gewannen die Zuschauer ein ähnliches Bild. Krefeld baute die Führung weiter aus, ließ sich aber ab und an bei unkonzentrierten Pässen und überhasteten Abschlüssen erwischen. Neukölln hielt sich noch im Spiel, wenngleich die 4:8-Führung aus Sicht der Gäste zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr umkehrbar schien.
Im letzten Abschnitt platzte der Knoten dann sprichwörtlich und Krefeld spielt nach Belieben auf. Neukölln hatte das Spiel und die Pre-Playoff Serie abgehakt und von den Rängen hörte man schon: „Auswärtssiege sind schön“ und „A-Gruppe, A-Gruppe hey, hey“
Mit einem verdienten 7:12 und einer makellosen 0:3-Siegesserie qualifiziert sich die SVK erstmalig in der Vereinsgeschichte und schreibt diese erfolgreich fort. Mit einer riesigen Stimmung rollte der Krefelder Fanbus mit breitem Grinsen aus der Metropole Richtung Heimat.
Trainer Thomas Huber war nach dem Spiel unendlich glücklich: „unsere Leistung spiegelt den Saisonverlauf wieder. Wir haben es uns redlich verdient aufzusteigen. Neukölln hat in der Hauptrunde keinen Punkt geholt. Für die nächste Saison rechne ich uns gute Chancen zur Etablierung in der A-Gruppe ein. Wir gehören mit unserem Team dorthin!!!“
Auch die Euphorie des Co-Trainers Robert Fuchs kannte keine Grenzen: „wir hatten uns auf die harten Spiele in Berlin gut eingestellt und freuen uns nun nächste Saison in der A-Gruppe zu spielen. Wir werden an unserem Team weiter feilen, um im nächsten Jahr die Gruppe auch zu halten. Starke Leistung des gesamten Teams und unserer Fans.“
Kapitän Lukas Stöffges fasste es kurz: „durch eine disziplinierte Leistung konnten wir alle Forderungen unseres Trainerstabs umsetzen und erfolgreich sein!“
Die ebenfalls mitgereiste sportliche Leitung Jörg Schäfer und der DWL-Manager Martin Stachelhaus freuten sich sehr über den historischen Erfolg. Schäfer: „ich bin super stolz und glücklich über diesen sportlichen Erfolg, sowohl für den Verein -historisch- als auch natürlich für die junge Mannschaft, die seit Saisonbeginn zusammengehalten und das Ziel Aufstieg nie aus den Augen verloren hat. Wir wünschen uns, dass die Mannschaft so zusammenbleibt, um auch in der A- Gruppe sportlich bestehen zu können.“
Stachelhaus ergänzt: „der Erfolg in den Pre-Playoffs war eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung, bei der niemand einzeln herausgehoben werden sollte, dennoch muss man sagen, dass Sven Roeßing im ersten Spiel und Tobias Kreuzmann im zweiten Spiel der Pre-Playoffs eine überragende Leistung geboten haben.“
Last but not least sah Mannschaftsleiter Jörg Schmidt vor allem einen hohen Wert in der Unterstützung durch die mitgereisten Fans: „wir haben uns mit unserer Geschlossenheit verdient durchgesetzt und wurden von unseren Fans in die A-Gruppe getragen.“
Für die SVK geht es in der laufenden Saison nun noch in den Playoffs weiter. Gegner hier wird kein geringerer als der deutsche Rekordmeister Wasserfreunde Spandau Berlin sein. Das Heimspiel der „best of three“-Serie findet am Donnerstag, 7.5. wahrscheinlich um 18:00 Uhr statt. Gespielt wird entweder noch im Badezentrum Bockum oder bereits auf der vereinseigenen Freibadanlage an der Palmstraße.

Endergebnis Spiel 2:
9:15 (1:5, 3:4, 2:3, 3:3)
Torschützen:
Sven Roeßing (6), Dennis Vaegs, Robert Glüder, Tobias Kreuzmann (je 2), Phillip Stachelhaus, Yannik Zilken, Paul Huber (je 1)
Spieler des Tages:
Sven Roeßing

Endergebnis Spiel 3:
7:12 (1:3, 1:2, 2:3, 3:4)
Torschützen:
Bastian Schmellenkamp (4), Robert Glüder, Tobias Kreuzmann (je 3), Lukas Stöffges, Sven Roeßing (je 1)
Spieler des Tages:
Tobias Kreuzmann

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