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Wechselbad der Gefühle

Der SV Cannstatt ging wie schon in der gesamten Saison durch ein Wechselbad der Gefühle und wahrte sich nach den Spielen Zwei und Drei der „Best-of-Five“-Serie in der Relegation um den Verbleib in der A-Gruppe der Wasserball-Bundesliga wenigstens die Chance, doch nicht den Gang in die B-Gruppe antreten zu müssen. Gegen den SVV Plauen gab es am Samstagabend zunächst eine 12:11 Niederlage im 5-m-Werfen, nachdem die reguläre Spielzeit mit 6:6 geendet hatte. Am Sonntag drehte Cannstatt den Spieß um: 14:12 ebenfalls nach 5m-Werfen bei einem 9:9 nach regulärer Spielzeit.
Nach der Auftaktniederlage in Plauen war der SVC im Sindelfinger Badezentrum eigentlich unter dem Zwang des Siegen-müssens. Doch die Schwaben fanden am Samstag zunächst nicht in die Partie, agierten harmlos und unbeweglich. Nachdem in der regulären Spielzeit wenigstens noch der Ausgleich gelungen war, kam der k.o. im Fünf-Meter-Werfen. Nachdem zunächst beide Mannschaften je 5 Mal getroffen hatten, vergab Cannstatts Miro Tadin den entscheidenden Strafwurf.
Umgekehrte Vorzeichen dann am Sonntag: Der SVC dominiert zunächst und führt mit 4:0. Dann riss unklärlicherweise der Faden, Plauen traf Sieben Mal in Folge. Cannstatt kam aber nochmals zurück, führte mit 9:7 musste aber den 9:9 Ausgleich in der regulären Spielzeit hinnehmen. Doch diesmal war das Glück mit den Schwaben: Bereits den ersten Strafwurf setzte Plauens Stepan Rezek an den Pfosten. Die Cannstatter Schützen trafen in der Folge alle. Die Vogtländer haben aber trotz des Cannstatter Siegs am kommenden Mittwoch in Plauen „Matchball“ in der Best-of-Five-Serie.
SVC-Coach Jürgen Rüdt sieht in Plauen auf seine Mannschaft „eine „ganz, ganz schwere Aufgabe zukommen.“ Angesichts der Schwächephasen seiner Mannschaft war er aber nicht zufrieden. „Wir haben teilweise völlig unbegründet den Faden verloren und Plauen vieles geschenkt. Gerade nach der 4:0 Führung hätten wir das Spiel heimschaukeln müssen.“ Er hofft allerdings, dass der Sieg seiner Mannschaft Selbstvertrauen gegeben hat. „Wir müssen in Plauen in der Höhle des Löwen bestehen.“

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