Souveräner 18:6-Sieg gegen dezimierte Neustädter

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Souveräner 18:6-Sieg gegen dezimierte Neustädter

SVK wird Hauptrundensieger der Gruppe B durch Plauener Schützenhilfe

An diesem Samstag kam es in der Gruppe B zu einem Szenario, mit dem wohl so keiner gerechnet hatte. Die SVK lag vor dem Spieltag mit dem OSC Potsdam gleichauf, bloß das Torverhältnis sah für die Potsdamer unerreichbar besser aus.
Krefeld war also auf Schützenhilfe des SVV Plauen angewiesen, der dann auch mit einem Paukenschlag in Potsdam die Partie nach zwischenzeitlicher 0:7-Führung (!) letztlich mit 7:9 für sich entscheiden konnte und Krefeld somit die Bahn für den ersten Tabellenplatz freiräumte.
Da war es eigentlich nur noch eine Randnotiz, dass die SVK souverän mit 18:6 vor großer heimischer Kulisse ein dezimiertes Neustädter Team aus der Halle fegte.
Das Match im Badezentrum Bockum entwickelte sich von Beginn an zu einer recht monotonen Partie. Krefeld ging flott mit 3:0 im ersten Viertel durch das Geburtstagskind Phillip Stachelhaus, Gergö Kovács und Sven Roeßing in Führung. Neustadt hatte sehr wenig entgegenzusetzen. Am Ende des ersten Abschnitts stand es dann bereits 4:1.
Der zweite Abschnitt verlief analog und den Schützlingen von Thomas Huber gelang ein Ausbau der Führung auf 10:2. Zwischenzeitlich hörte man bereits von der parallel laufenden Partie in Potsdam und gab beflügelt von diesem Zwischenstand für Plauen weiter Gas.
Auch im dritten Viertel ließ Krefeld nicht nach. Neustadt hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits völlig aufgegeben und schwamm nur hinterher. Viele Standards wurden konzentriert verwandelt, und die Abwehr stand sicher. Es war Zeit für einen Torwartwechsel und Ersatz-Keeper Sebastian Vollmer erhielt noch die Chance sich unter Beweis zu stellen.
Im letzten Viertel war dann allerdings auch bei Krefeld die Luft ein wenig raus. Vergebene Chancen im Angriff boten den Gästen nochmals Räume, um Ergebniskosmetik zu betreiben. Der Abschnitt endete dann 4:4-Unentschieden. Mit einem Gesamtergebnis von 18:6 stiegen die Blau-Weißen dann aber dennoch sehr zufrieden aus dem Wasser.
Durch die Schützenhilfe der erfolgreichen Plauener in Potsdam ergab es sich dann obendrein noch so, dass Krefeld unerwartet den 1. Tabellenplatz der Hauptrunde einheimste. Dies bedeutet für die nun in zwei Wochen bereits anstehenden Pre-Playoffs, dass man gegen die SG Neukölln der Gruppe im „best of five“-Modus ins Wasser steigen wird.
Ein vermeintlich gutes Los; Trainer Thomas Huber warnt allerdings in seinem Resümee: „Heute ist es optimal gelaufen. Durch die Schützenhilfe aus Plauen und unseren Sieg sind wir doch noch unerwartet Erster geworden. Das Ergebnis hat unsere Leistung bestätigt. Wir sind zufrieden. Nun geht es gegen den auf dem Papier vermeintlich leichtesten Gegner in die Pre-Playoffs. Hier müssen wir aber erst einmal gewinnen. Es werden sicherlich körperbetonte, aggressive Partien. Konditionell sehe ich uns überlegen. Es gilt wieder, die Ruhe zu bewahren.“
Ein heute wieder gut aufgelegter Sascha Vaegs im Tor mit nur zwei Gegentreffern konstatierte: „Heute haben wir ein starkes und konzentriertes Spiel über drei Viertel gezeigt. Im letzten Viertel konnten wir die Leistung leider nicht aufrecht erhalten.
Durch den Plauener Sieg haben wir nun den ersten Tabellenplatz erreicht und somit wartet die SG Neukölln in den Pre-Playoffs auf uns. In Neukölln haben wir noch nie gewonnen und dies gilt es nun zu ändern.
Hierfür wollen wir an die letzten Leistungen anknüpfen und dürfen die Mannschaft zum Einen nicht unterschätzen und zum Anderen müssen wir einen kühlen Kopf bewahren. Zwar hat Neukölln in der Hauptrunde kein einziges Spiel gewonnen, aber sie halten sich nicht umsonst seit Jahren in der Meisterrunde.
Die Spieltermine der Pre-Playoffs sehen für die Krefelder wie folgt aus:
Sa., 11.04.​SVK 72 vs. SG Neukölln
Sa., 18.04.​SG Neukölln vs. SVK 72
So., 19.04.​SG Neukölln vs. SVK 72
Mi., 22.04.​SVK 72 vs. SG Neukölln (falls benötigt)
Sa., 25.04.​SG Neukölln vs. SVK 72 (falls benötigt)
Spielergebnis:
18:6 (4:1, 6:1, 4:0, 4:4)
Torschützen:
Yannik Zilken (4), Bastian Schmellenkamp, Sven Roeßing, Gergö Kovács (je 3), Phillip Stachelhaus (2), Robert Glüder, Tobias Kreuzmann, Paul Huber (je 1)
Spieler des Tages:
Bastian Schmellenkamp

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