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Das Wasserball-Neckarderby

Bild: SSVE

SSV Esslingen vs. SV Cannstatt – Hinspiel endete 7:7-Unentschieden

Die Fans der Vereine und die Spieler der Mannschaften fiebern gleichermaßen dem Highlight einer jeder Wasserball-Bundesligasaison entgegen: am kommenden Samstag ist es um 16 Uhr im Untertürkheimer Inselbad wieder soweit, der SSV Esslingen hat den SV Cannstatt zum Neckarderby „zu Gast“.

Man braucht nicht weit in die Vergangenheit blicken: die Spiele zwischen den Kontrahenten SSV Esslingen und SV Cannstatt haben es in sich. Im letzten Aufeinandertreffen gab es – mal wieder – ein Unentschieden. Erst erarbeiteten sich die Mannen aus dem Stuttgarter Stadtbezirk einen Vorteil, zu Beginn des dritten Viertels aber gingen die ehemaligen Reichsstädter mit zwei Toren in Führung. Der SVC kam zurück, ging seinerseits wieder in Führung, doch eineinhalb Minuten vor Ende fiel der Ausgleichstreffer. In den letzten fünf Derbys gab es damit gleich drei Unentschieden, im Wasserball nicht gerade ein häufiges Endresultat. Doch es gab auch zwei Siege: beide für Esslingen, beide im Viertelfinale der vergangenen Saison, unvergessen dabei der 15:3-Erfolg.

Die beiden Teams vom Neckar sind aktuell in der Tabelle nur durch zwei Punkte getrennt, die Traglufthalle des Inselbades wird voll sein, vieles spricht also wieder für eines dieser spektakulären Wasserballspiele. SSVE-Kapitän Heiko Nossek: „Das ist eines der Spiele, auf die man sich besonders freut – endlich einmal vor vollen Rängen spielen. Ein Derby ist immer etwas besonderes, wir gehen aber mit viel Selbstvertrauen an die Sache heran und werden höchstkonzentriert zu Werke gehen. Alles andere als ein Sieg wäre eine Enttäuschung.“ Auch Trainer Bernd Berger freut sich auf die Partie, betont aber auch: „Wir brauchen die Punkte für eine gute Position für die PlayOffs. Wir gehen mit Respekt, aber auch mit dem Selbstvertrauen aus den letzten Spielen in die Partie.“

In Zeiten der Grippewelle ist noch schwer voraussehbar, welche Spieler auf beiden Seiten auflaufen werden. Jedenfalls steht auf Esslinger Seite Trainer Bernd Berger wieder am Beckenrand, auch Torhüter Marco Watzlawik ist wieder fit, Robert Roth trainiert ebenfalls wieder. Dagegen wird Novak Zugic auf alle Fälle nicht spielen können. Für die beiden Mannschaften wird es an dieser Stelle aber sowieso kaum Überraschungen geben: spätestens am Freitagabend werden die Kontrahenten wissen, wer am Samstag beim Gegner ins Wasser steigen wird. Dann nämlich absolvieren die beiden Teams im Inselbad zur selben Zeit ihr Abschlusstraining. Wohl auch eine Seltenheit in der Welt des Sports und damit eine weitere ganz besondere Derby-Gegebenheit.

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