WUM gewinnt 12:8 (3:0; 2:1; 3:2; 4:5) gegen Chemnitz und probiert viel aus
18. Januar 2015
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Der SVC kann doch noch gewinnen

Mit 6:5 (3:0; 0:0; 1:3; 2:2) bezwangen die Schwaben den Tabellenvierten White Sharks Hannover. Die Cannstatter kletterten auf Platz Sechs und haben nun nur doch einen Punkt Rückstand auf die Mannschaft von der Leine, die weiterhin auf dem vierten Platz rangiert.
Kollektives Durchatmen beim SV Cannstatt nach dem Abpfiff. Im ersten Spiel des neuen Jahres ging der SV Cannstatt durch ein Wechselbad der Gefühle. Zunächst schien der SVC den zurückhaltend agierenden Gegner aus der niedersächsischen Hauptstadt gut im Griff zu haben. Eine 3:0 Führung zur Halbzeit in einer Partie die bis zu diesem Zeitpunkt eher dahin dümpelte. Danach noch das 4:0 zu Beginn des dritten Spielviertels. Das Spiel schien gelaufen. Doch der Treffer zum 4:0 schien der Weckruf für die „Weißen Haie“ gewesen zu sein. Noch bis zum Ende des dritten Viertels kamen sie auf 3:4 heran und als nach 2 Minuten des dritten Spielviertels gleich zwei Cannstatter eine Zeitstrafe absitzen mussten, gelang Hannover sogar der viel umjubelte Ausgleich.
Beim SV Cannstatt sah man schon die Felle davon schwimmen. Doch Miro Tadin mit den letzten Sekunden einer Überzahlsituation und „Spieler des Tages“ Florian Naroska, der sich im SVC-Center endlich durchsetzen konnte sorgten für die vorentscheidende 6:4 Führung. Der Anschlusstreffer für Hannover mit der Schlusssirene war nur noch Ergebniskosmetik.
SVC-Trainer Jürgen Rüdt wusste nach dem Abpfiff nicht, ob er nun jubeln oder zerknirscht sein sollte. Seine Mannschaft hatte die notwendigen Punkte geholt. Aber der Auftritt war alles andere als wegweisend. „Wir haben uns viel zu wenig bewegt und wir brechen auch immer wieder im dritten Spielviertel ein“, erklärte Rüdt. Mit dem nächsten Satz nahm er allerdings seine Spieler in Schutz: „Ich muss mich heute vor meine Spieler stellen“, erklärte der 46-jährige und ergänzte, „wir hatten so viele Kranke Spieler unter der Woche, die waren alle völlig fertig.“ Gleichzeitig bekannte das SVC-Urgestein aber auch: „Wir müssen realistisch sein und unsere Ansprüche zurückschrauben. Arg viel mehr ist mit dieser Mannschaft auch nicht drin.“
Tore SV Cannstatt: Florian Naroska (2), Marvin Thran, Timo van der Bosch, Nikola Stevanovic, Miro Tadin.

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