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15. Dezember 2014
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15. Dezember 2014
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Weiden U17

Wochenende mit Freude und Trauer

Weiden teilt Punkte mit Plauen
Mit viel Freude über dem sicheren 13:9 Sieg am Samstag in der Thermenwelt gegen den Tabellenführer SVV Plauen reisten die U17-Bundesligisten des Schwimmvereines Weiden zum Rückspiel am Tag drauf nach Plauen. Optimistisch und kämpferisch wollten die Weidener der Tabellenspitze näher rücken, umso schmerzhafter fiel die deutliche 11:4 Niederlage aus. Damit weisen die Weidener zwar ein ausgeglichenes Punktekonto aus, stehen aber im Kampf um die begehrten Plätze 1 und 2 der Gruppe B mächtig unter Druck, auch wenn die Konkurrenz überraschend federn ließ.

Das Spiel am Samstag in der Thermenwelt verlief sehr überzeugend und vielversprechend aus Sicht der Hausherren. Trotz des schnellen 0:1 Rückstands drehten die Oberpfälzer richtig auf und setzten sich bereits zur ersten Viertelpause mit 4:1 ab. Im zweiten Viertel schlichen sich zwar einige Fehler ein, doch es reichte immer noch um die Führung zu halten und sogar auf 7:3 zur Halbzeit auszubauen. Im dritten Viertel verloren die Max-Reger-Städter phasenweise ihre Linie und gaben den Abschnitt mit 3:4 ab. Das Spiel blieb damit offen, die Weidener mobilisierten alle ihre Kräfte und machten im Schlussabschnitt den Sack zu. Am Ende stand ein verdiente 13:9-Sieg der Weidener Mannschaft zubuche. Die Mannschaft um den Kapitän Matthias Kreiner dominierte und kontrollierte das Spiel und sammelte Selbstvertrauen für die Revanche keine 18 Stunden später in Plauen.

Das Rückspiel im Stadtbad Plauen eröffneten die Gäste aus der Oberpfalz genauso, wie sie das Hinspiel in Weiden abschlossen. Angriffslustig, konzentriert und überlegen gingen die Weidener mit 3:1 in Führung zur ersten Viertelpause. Das Vorhaben war klar, nochmals nachzusetzen, sich weiter absetzten um den Gegner noch vor der Halbzeitpause zu beeindrucken. Leider entwickelte sich das Spiel aber anders als gewünscht. Die Vogtländer wechselten den Torwart und stellten ihre Verteidigung auf aggressive Pressdeckung um. Die Weidener, sichtlich überrauscht und ein wenig konfus, produzierten große Patzer im Spielaufbau und kassierten schnelle Gegenkonter ein, die meist mit einem Gegentreffer endeten. Torwart Matthias Kreiner hielt seine Mannschaft noch einigermaßen im Rennen, doch die Vogtländer leckten offensichtlich Blut und drehten das Spiel um. Bereits zur Halbzeit gaben die Gäste ihre Führung ab (4:3 aus Sicht der Plauener). Alle Versuche des Trainers, die Mannschaft in der Halbzeitpause wach zu rütteln brachten wenig Änderung in den Spielverlauf. Es lief einfach nicht mehr rund im Spiel der Gäste, die Mannschaft des SVV Plauen setzte sich Tor für Tor ab, nutzte die allgemeine Verunsicherung der Gäste und gewann am Ende vielleicht ein bisschen zu deutlich aber verdient mit 11:4 Toren.

„Ich bin traurig, wenn ich die ratlosen Gesichter meiner Jungs sehe und sauer, wenn ich als Trainer am Beckenrand zusehen muss, wie sich meine Mannschaft unter Wert verkauft. Das ist aber Jugendwasserball, die Schwankungen muss ich in Kauf nehmen und weiter daran arbeiten, dass die Jungs konsequenter und stabiler werden. Die mentale Stärke kommt nicht von heute auf morgen, dafür muss man viele Spiele mit Stressbegleitung absolvieren, um sicherer zu werden. Ich glaube an diese Truppe“ ärgerte sich Trainer Irek Luczak nach dem Spiel am Sonntag, nachdem er am Samstag sehr viel Lob für die geschlossene und kompakte Mannschaftsleistung ausübte,

SV Weiden – SVV Plauen 13:9 (4:1, 3:2, 3:4, 3:2)

Pers. Fehler: Weiden 9, Plauen 7+1 Strafwurf

Schiedsrichter: Wolfgang Rühl und Kurt Heidmann

SVV Plauen – SV Weiden 11:4 (1:3, 3:0, 2:0, 5:1)

Pers. Fehler: Plauen 6, Weiden 7+1 Strafwurf

Schiedsrichter: Richard Uhlich und Alvin Müller

SV Weiden spielte mit:

Matthias Kreiner und Alexander Butügin im Tor,

Tim Neulinger (2 Tore am Samstag/ keins am Sonntag). Cedrik Zupfer (2/0), Louis Brunner (4/1), Jonas Ernst (0/1), Vladislav Burchazky (1/0), Christian Dietl, Alexander Hinz (2/1), Alexander Neumann, Nevio Bayer, Enzo Bayer und Felix Glaß (2/1)

Trainer Irek Luczak

2 Comments

  1. beretta 92fs sagt:

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