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Deutsche Frauen verpassen Viertelfinale

Einen äußerst ernüchternden Auftritt legte die deutsche Frauennationalmannschaft am dritten Spieltag der Vorrunde bei der Europameisterschaft in Budapest hin. Die Wasserballerinnen um Kapitänin Gesa Deike unterlagen Frankreich mit 5:17 und müssen damit ihre ohnehin nur zarten Hoffnungen auf die Viertelfinalteilnahme abschreiben.
Die höchste Niederlage gegen diesen Gegner in der Länderspielgeschichte seit 1984 zeichnete sich bereits in der Startphase mehr als deutlich ab. Das deutsche Team wurde von den hellwachen Französinnen förmlich auseinander genommen. Keine vier Minuten benötigte Frankreich um aus den ersten fünf Angriffen vier Treffer zu werfen. Bundestrainer Arno Troost sah sich genötigt sofort eine Auszeit zu nehmen, doch nur wenige Sekunden später klingelte es erneut im eigenen Gehäuse. Schlussfrau Felicitas Saurusajtis, die gegen Italien noch so glänzend gehalten hatte, sah sich bei den präzisen Würfen der Französinnen chancenlos. Nach einem schönen Tor der früheren Hannoveranerin Belen Vosselberg und weiteren zwei Gegentreffern stand es nach acht Minuten bereits 1:7.

Fortan stabilsierte sich die Defensive der deutschen Damen immerhin zusehends und eine weitere Torflut der Französinnen erfolgte nicht. Dennoch baute Frankreich seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Die weiteren deutschen Treffer verantworteten Gesa Deike (2), Fabienne Heerdt und Jennifer Stiefel. Felicitas Saurusajtis parierte einen Strafwurf.

Am Freitag im nächsten Spiel gegen Spanien werden die Trauben ebenfalls hoch hängen. Schon jetzt heißt es sich weiter zu festigen, um für die Platzierungsrunde um die Ränge 9-12 gewappnet zu sein. FG

Bild: LEN

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