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Derby-Sieg für die SVK in Duisburg

Die Begegnung zwischen Duisburg 98 und der SV Krefeld 72 wurde ein klassisches DerbyMatch mit hartem körperlichem Einsatz, das bis zum Schluss offen blieb. Am Ende behielt der Außenseiter SVK mit 8:9 die Oberhand beim Absteiger aus der A-Gruppe der DWL.

Im ersten Viertel fanden die Krefelder nicht gut ins Spiel und ließen durch einige Unachtsamkeiten die 98er mit 4:2 davon ziehen. Bei ihrem Torwart Leo Vogel, der u. a. einen Strafwurf abwehren konnte, konnten sie sich bedanken, dass es nur bei einem Zwei-ToreRückstand blieb.

Wie ausgewechselt kamen die Männer jedoch aus der Pause und erarbeiteten sich eine gute Chance nach der anderen, nur fehlte das nötige Glück im Abschluss. Lediglich Center Kristof Hulmann konnte in dieser Phase einen Treffer für die SVK markieren. Gegen Ende des Viertels fasste sich aber Youngster Danilo Machidenko ein Herz, ging unbedrängt aufs Tor und verwandelte sicher zum 5:4. In letzter Sekunde gelang dann Konstantin Munz noch ein überraschender Distanzwurf zum umjubelten Ausgleich für sein Team.

Nach dem Seitenwechsel blieb die SVK bei ihrem ruhigen und überlegten Spiel. Es gelang ihr weiterhin, die Duisburger Center weitgehend aus dem Spiel zu nehmen. Und so konnte sie einen 5:3 Rückstand in ein 5:8 drehen. Als Kristof Hulmann zu Beginn des letzten Viertels das 6:9 erzielte, schien die Partie gelaufen. Doch die Duisburger, mittlerweile durch eine Rolle dezimiert, steckten nicht auf und arbeiteten sich auf 8:9 heran. In den letzten beiden Minuten ließ die SVK gleich mehrere glasklare Chancen, den Sack zu zu machen liegen: So musste sie zum Schluss noch zwei Herausstellungen überstehen, bevor beide Punkte an die Palmstraße gingen.

Der Kapitän der Krefelder, Leo Vogel, der auch Spieler des Tages wurde, meinte zum Spiel seiner Mannschaft: „Nachdem wir das erste Viertel verschlafen haben, spielen wir zwei Viertel lang richtig ordentlich Wasserball. Danach dürfen wir uns das Spiel eigentlich nicht so einfach aus der Hand nehmen lassen. Am Ende haben wir uns dann nochmal richtig reingeworfen und den Ausgleich verhindert. Der Sieg für uns geht deshalb in Ordnung.“

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