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Klare Sache in Solingen

Weidener Wasserballer erreichen dritte Pokalrunde. Neumann in Torrausch

(prg) In der zweiten Runde des Deutschen Wasserball-Pokals fuhren die Wasserballer des Schwimmvereines Weiden einen klaren 17:7 Sieg beim Westdeutschen Vizemeister SGW Solingen/Wuppertal und erreichen damit das Pokal-Achtelfinale. Der nächste Gegner ist der Ligakontrahent SV Krefeld 72. SV Weiden bekam in der Auslosung Heimrecht, das Spiel findet voraussichtlich am 30. November in der Weidener Thermenwelt statt.

Die Oberpfälzer schienen die lange Anreise am Samstagvormittag gut verkraftet zu haben und lieferten in der Klingenhalle in Solingen mit der 4:0 Führung zur ersten Viertelpause einen Blitzstart ab. Gleich zum Beginn des zweiten Abschnittes erhöhten die Gäste auf 6:0 und schafften damit früh eine Vorentscheidung. Die Spannung ließ bei den Aigner-Schützlingen dann sichtlich nach und die Hauherren schienen wiedererwacht, in dem sie das zweite Viertel tatsächlich noch mit 4:3 gewannen und den Halbzeitstand auf 4:7 korrigierten. Lange dauerte es jedoch nicht, bis die SV-ler zurück zu ihrer Linie fanden und das Spiel erneut dominierten. Die Westdeutschen wurden ruppigerer, handelten sich einige Wasserverweise und eine Spielzeitstrafe ein und verloren damit gänzlich die letzten Chancen, die Partie ausgeglichener zu gestallten. Nach 6:2 im dritten Abschnitt und 13:6 zur letzten Pause folgte mit 4:1 das Schlussviertel mit einer Tätlichkeitsstrafe und vier Minuten Weidener Überzahl. Einzig diese Überzahlphase müsste effizienter ausgespielt werden. Ohne Treffer schlossen die Max-Reger-Städter vier Überzahlspiele ab, stiegen dennoch mit 17:7 Toren als verdiente Sieger aus dem Becken. Der Weidener Niko Neumann erwies sich wiederholt torgefährlich und erzielte allein so viele Treffer (7), wie alle gegnerischen Spieler zusammen. „Wir können mit der Leistung wirklich zufrieden sein. An der Effizienz im Überzahlspiel müssen wir auf jeden Fall noch arbeiten, aber die Richtung stimmt“ erklärte Trainer Aigner nach Abpfiff. „Besonders hervorheben müssten wir heute Niko und den jüngsten in unseren Reihen Andreas Widiker (16) aber ein besonderes Dankeschön gehört auf jeden Fall Sean Ryder, der sich bereits zehn Tage nach der Knochenmarkspende dem Team zur Verfügung stellte“ ergänzte Aigner.

Der Sieg in Solingen war wichtig für das Selbstvertrauen der Weidener. Nächsten Samstag gastiert mit Duisburger SV 98 kein einfacher Gegner in der Thermenwelt und die Weidener hoffen, in zweitem Ligaspiel die ersten Punkte einfahren zu können. Spielbeginn ist um 18:00 Uhr.

Deutscher Wasserball-Pokal 2020, 2.Runde

SpVg Laatzen 1894
– SV Bayer Uerdingen 08
13:14
SGW SC Solingen/Wfr. Wuppertal
– SV Weiden 1921
7:17
SV Poseidon Hamburg
– SVV Plauen
14:11
SV Würzburg 05
– SGW Rhenania/BW Poseidon Köln
11:13
SC Wedding 1929
– SV Krefeld 1972
12:17
SG Stadtwerke München
– Düsseldorfer SC 1898
9:12
VfB Friedberg
– HSG TH Leipzig
18:7
Aachener SV 06
– Duisburger SV 1898

SGW SC Solingen/Wfr. Wuppertal – SV Weiden 7:17 (0:4, 4:3, 2:6, 1:4)
Wasserverweise: Solingen/Wuppertal 13+Strafwurf+ 2 Spielzeitstrafen,
Weiden 7+Strafwurf
Schiedsrichter: Andreas Hiltmann, Caro Nischwitz
SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner im Tor,
Nikolaj Neumann (7 Tore), Alexander Hinz (2), Michael Trottmann (1), Thomas Kick, Denis Reichert (1), Robert Reichert (1), Marek Janecek (1), Andreas Jahn (1), Sean Ryder (2), Andreas Widiker (1), Toni Hinz
Trainer Thomas Aigner
Viertelfinale 30.11.2019

White Sharks Hannover – SSV Esslingen
SV Poseidon Hamburg – SV Bayer Uerdingen 08
SGW Rhenania Köln/BW Poseidon Köln – SV Ludwigsburg
Düsseldorfer SC – Wasserfreunde Spandau 04
Sieger Aachen 06/Duisburger SV 98 – Waspo 98 Hannover
VfB Friedberg – OSC Potsdam
SG Neukölln – ASC Duisburg
SV Weiden – SV Krefeld 72

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