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WISSENSWERTES ZUM WM-TURNIER

Am heutigen Freitag (12. Juli) starten im südkoreanischen Gwangju die 18. Schwimm-Weltmeisterschaften. Mit dabei ist auch die deutsche Wasserball-Nationalmannschaft der Männer, die am Montag (15. Juli) mit dem ersten Vorrundenspiel gegen Japan in das sportliche Geschehen eingreifen wird. Die wichtigsten Fakten zu der Großveranstaltung im Überblick:

Die Veranstaltung: Wasserball wird wie Beckenschwimmen, Wasserspringen, Synchronschwimmen, Freiwasserspringen, High Diving und die erstmals durchgeführten Demonstrationsturniere im Beachwaserball im Rahmen der seit 1973 veranstalteten Schwimm-Weltmeisterschaften ausgetragen. Mit 76 offiziellen Wettbewerben und 2623 angekündigten Teilnehmern aus 194 Ländern zählen diese nicht nur zu den größten Sportveranstaltungen der Welt, sondern bieten auch regelrechte Weltspiele des Schwimmsports.

Spielstätte: Wasserball und Beachwasserball werden im Fußball-Stadion der Nambu-Universität in einer komplett temporär errichteten Wettkampfanlage mit einem 35-Meter-Freiwasserbecken und gut 5.000 Zuschauerplätzen gespielt.

Das deutsche Aufgebot: Marko Stamm, Maurice Jüngling, Marin Restovic, Denis Strelezkij, Ben Reibel, Mateo Cuk, Lucas Gielen (alle Wasserfreunde Spandau 04), Tobias Preuß, Julian Real, Moritz Schenkel, Kevin Götz (Waspo 98 Hannover), Dennis Eidner (ASC Duisburg) und Timo van der Bosch (SV Ludwigsburg)

Spielmodus: Bei den beiden Wasserballturnieren gehen wie gewohnt jeweils 16 Länder aus fünf Kontinenten mit 13er-Aufgeboten an den Start. Es werden alle Plätze ausgespielt; Frauen und Männer wechseln sich täglich ab. Die Sieger der vier Vorrundengruppen stehen direkt im Viertelfinale, die Gruppenzweiten und -dritten bestreiten ein zwischengeschaltetes Überkreuzduell.

Zeitunterschied: Gwangju ist dem mitteleuropäischen Sommer um sieben Stunden voraus. Die Wasserballspiele werden bei teilweise variierenden Anfangszeiten zwischen 1 Uhr und 14:30 Uhr deutscher Zeit zur Austragung gelangen.

Bisherige DSV-Resultate: Deutschlands Männer waren zuletzt 2013 in Barcelona (Spanien/10. Platz) auf einer Weltmeisterschaft vertreten. Bestes Resultat bei bisher 14 WM-Teilnahmen war der Gewinn der Bronzemedaille 1982 in Guayaquil (Ecuador); dazu kamen Platz fünf 1991 in Perth (Australien) sowie sechste Plätze 1986 in Madrid (Spanien) und 2009 in Rom (Italien). Für Gwangju wird eine Platzierung unter den besten Acht angestrebt.

Sportliche Chancen: Mit dem Olympiadritten Italien und den beiden Kontinentalvertretern Japan und Brasilien hat Deutschland in der Gruppe D ein relativ günstiges Vorrundenlos erwischt. Sollte die DSV-Auswahl Vorrundenzweiter werden, kann sie im Kampf um den Viertelfinalzug bei den Überkreuzduellen der Gruppenzweiten und -dritten mit Südafrika oder Neuseeland auf einen Außenseiter hoffen.

Olympiaqualifikation: In Gwangju werden zwei der zwölf Olympiastartplätze frei ausgespielt, wobei der frischgebackene Weltliga-Gewinner Serbien seinen Tokio-Platz bereits sicher hat. Die weiteren Teams können sich mit einem guten Resultat eine bessere Setzlistenposition für das im Frühjahr 2020 anstehende weltweite Olympiaqualifikationsturnier der FINA erspielen.

Liveübertragungen: Deutschlands Sportfans werden den ersten TV-Blackout in der Geschichte der Schwimm-WM erleben. Als Ersatz hat das ZDF mehr als 70 Stunden Livestreams im Internet angekündigt, darunter in jedem Fall die deutschen Vorrundenspiele gegen Japan (15. Juli/13:30 Uhr MESZ), Brasilien (17. Juli/10:50 Uhr) und Italien (19. Juli/5:30 Uhr). Das komplette WM-Geschehen, darunter alle 88 Wasserballspiele, läuft im Internet live wie auch als Aufzeichnung auf FINA TV (Bezahlschranke).

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