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Neue Pokalcoups auf dem Weg nach Düsseldorf?

In den am Sonnabend anstehenden Viertelfinalduellen des DSV-Pokals wird auch auf Überraschungen gehofft: Pro-B-Spitzenreiter SV Ludwigsburg will im Duell der Traditionsvereine vor heimischer Kulisse seine Chance gegen den 2013 siegreichen ASC Duisburg suchen, und beim Duell des Zweitligisten SpVg Laatzen gegen die White Sharks Hannover wird einer von zwei niedersächsischen Klubs seine erste Endrundenteilnahme einfahren. Die beiden Titelfavoriten Wasserfreunde Spandau 04 (gastiert auswärts beim Pro-B-Team SV Bayer Uerdingen) und Waspo 98 Hannover (Heimrecht gegen den OSC Potsdam) dürfen dagegen auf ein leichtes Wochenende hoffen.

Das Los hat zwei Gründungsmitglieder der Bundesliga zusammengeführt: Während der ASC Duisburg im Pokalwettbewerb bereits 1972 die Premiere zu seinen Gunsten entscheiden konnte, konnte der SV Ludwigsburg bisher noch keine Endrundenteilnahme verzeichnen. Allerdings wollen die zuletzt stark aufspielenden Barockstädter in der Gegenwart Geschichte schreiben, und neben der guten Form der Hausherren könnten auch Handicaps eine Rolle spielen: Die Gäste müssen im Angriff nach einer Spielsperre auf ihren Nationalspieler Dennis Eidner verzichten, und auch das kleine 25-Meter-Becken im Stadionbad ist ungewohnt.

Bei der am ersten Mai-Wochenende in Düsseldorf stattfindenden Endrunde wird es in jedem Fall ein neues Gesicht gegen, und dieses kommt aus Niedersachsen: Das Los hat den letzten verbliebenen Zweitligisten SpVg Laatzen und Pro-B-Vertreter White Sharks Hannover zusammengeführt. Nach wiederholtem Lospech in der Vergangenheit bietet das anstehende Gastspiel im „aquaLaatzium“ den „Haien“ eine sportlich dicke Chance. Allerdings wartet auch hier ein 25-Meter-Becken, und die ungewöhnliche Anlage mit ihren sieben Bahnen ist in der laufenden Saison mit den Laatzener Erfolgen gegen den SV Weiden und die SGW Rhenania Köln/BW Poseidon Köln bereits zu einem regelrechten Grab der Pro-B-Vereine geworden.

Der in der DWL zuletzt wieder schwächelnde SV Bayer Uerdingen 08 empfängt in der Neuauflage des Endspieles von 2016 Rekordgewinner Wasserfreunde Spandau 04. Größer als die Freunde auf das ungleiche Duell ist ein Wiedersehen der Rheinländer mit ihrem früheren Akteur Ben Reibel, der seit 2017 für Spandau die Kappe schnürt. Das Los hat zwei der vier letztjährigen Halbfinalisten diesmal vorzeitig zusammengeführt: Nach zuletzt vier Endrundenteilnahmen in Serie strebt der OSC Potsdam als Gast von Pokalverteidiger Waspo 98 Hannover diesmal einen „ehrenvollen Abschied“ an.

DSV-Pokal 2018/2019 – 47. deutscher Pokalwettbewerb der Männer

Ansetzungen Viertelfinale

Sonnabend, den 2. März 2019
14:00 SV Bayer Uerdingen 08 – Wasserfreunde Spandau 04 (Aquadome)
16:00 Waspo 98 Hannover – OSC Potsdam (Stadionbad)
17:00 SpVg Laatzen – White Sharks Hannover (aquaLaatzium)
18:00 SV Ludwigsburg – ASC Duisburg (Stadionbad)

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