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Niederlage in Russland

Wasserballer mussten in der Weltliga einen dicken Rückschlag hinnehmen: Die ohne ihren Spielführer Marko Stamm angetretene Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) unterlag am dritten Spieltag der Europa-Gruppe A in Moskau hoch mit 8:14 (0:3, 2:4, 1:4, 3:3) gegen den EM-Siebten Russland und muss damit um den Endrundeneinzug bangen.
Die im September beim Weltcup im heimischen Berlin noch viertplatzierte Mannschaft von Bundestrainer Hagen Stamm (Berlin) schwamm bereits im Auftaktviertel einen schnellen 0:3-Rückstand hinterher und wurde auch in der Folge nie richtig wach. Der erste deutscher Treffer fiel erst eine Minute vor dem Seitenwechsel beim Stande von 0:6 durch Länderspielneuling Fynn Schütze (Waspo 98 Hannover), einem Neffen des 1989er-Europameisters Dirk Schütze. Neben Schütze (2) trafen Julian Real (2) Dennis Eidner, Ben Reibel, Tobias Preuß und Mateo Cuk.
Nächster Kontrahent der DSV-Auswahl ist am 29. Januar in Dresden der verlustpunktfreie Spitzenreiter Ungarn, der in der Parallelpartie mit 24:8 gegen Malta erfolgreich war. Nur die beiden ersten Teams jeder Gruppe qualifizieren sich für die erstmals mit der Weltliga verzahnte Endrunde des Europa Cups für Nationalmannschaften.

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