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Aus dem Becken zur Gala

Potsdamer Männer und U18 empfangen jeweils Plauen im blu
Eine Doppelveranstaltung der besonderen Art erwartet die Potsdamer Wasserball-Fans am Sonnabend im Sport- und Freizeitbad blu. Die Bundesliga-Männer des OSC Potsdam empfangen 16.30 Uhr im Achtelfinale des Deutschen Pokals den SVV Plauen. Zuvor (14.45 Uhr) geht es für den U18-Bundesliga-Nachwuchs im Saisonauftakt ebenfalls gegen Plauen.
Dass die Herren früher als gewohnt ins Wasser steigen, ist der anschließenden Aqua-Fitness-Nacht der Bäderlandschaft Potsdam geschuldet, hat aber einen angenehmen Nebeneffekt für das Team von Trainer Alexander Tchigir. Dieses ist nämlich aufgrund der starken Vorsaison mit dem erstmaligen Bronzegewinn in der Deutschen Wasserball-Liga und der Teilnahme in der Champions League-Qualifikation zum dritten Mal in Folge zur Wahl „Brandenburgs Mannschaft des Jahres“ nominiert. Ausgezeichnet werden die Platzierten im Rahmen der Sportgala Brandenburg in der Metropolis-Halle. „Mit dem früheren Anpfiff schaffen es die Jungs fast pünktlich zum Start der Veranstaltung“, sagt André Laube, sportlicher Leiter der OSC Wasserballer. „Hoffentlich ist dann da auch die Laune entsprechend“, fügt er augenzwinkernd hinzu.
Die Aufgabe, sich zum fünften Mal in Folge ins Viertelfinale des Pokal-Wettbewerbs zu spielen, wird nämlich richtig schwer. Zwar gilt der OSC gegen Plauen von der Papierform her als Favorit, beim Blick auf die Ergebnisse des letzten DWL-Spieltages liegt das Momentum aber bei den Vogtländern. Während das Tchigir-Team beim SSV Esslingen mit 5:10 unter seinen Möglichkeiten blieb, siegte Plauen überraschend deutlich bei der SG Neukölln 11:6.
„Spätestens mit diesem Match hat Plauen seine Ambitionen in der Pro A-Gruppe unterstrichen“, so Laube. „Plauen ist nicht nur im heimischen Bad brandgefährlich, sondern kann auch auswärts punkten. Wir müssen uns dringend zur Vorwoche steigern, um eine Runde weiterzukommen.“
Nicht nur hinsichtlich des Weiterkommens im Pokal stellt das Spiel gegen den ProA-Aufsteiger eine besondere Herausforderung dar. Der eigenwillige DWL-Spielplan will es so, dass es in den nächsten Wochen direkt zwei weitere Begegnungen mit dem SVV Plauen geben wird. Am 22.12. empfängt der OSC erneut die Sachsen zur DWL-Partie, bereits am 12. Januar geht es ins Rückspiel im Stadtbad Plauen. „In dieser Phase werden viele sehr wichtige Punkte vergeben“, weiß Tchigir. „Danach können wir wirklich abschätzen, wohin die Reise in dieser Saison gehen könnte.“
In der U18-Bundesliga hat sich der OSC die erneute Halbfinal-Teilnahme in den Play-Offs als Ziel gesetzt. In der A-Gruppe mit den besten sieben Teams Deutschlands will sich Potsdam dafür in der Hauptrunde eine möglichst gute Ausgangssituation verschaffen. „Gegen Plauen wollen wir unbedingt punkten und einen guten Start in die Saison finden“, sagt Trainer Laube. Eine Woche später steht das regionale Derby bei den Wasserfreunden Spandau 04 auf dem Plan. Weiter geht es dann erst im neuen Jahr. Weitere Gegner sind die White Sharks Hannover, der SV Bayer Uerdingen, SSV Esslingen und der 1. FC Nürnberg.

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