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WM-Ticket ja, Medalie nein

Deutschlands Wasserballer haben beim Weltcup in Berlin ihre erste internationale Medaille seit 2005 verpasst: Einen Tag nach der 10:11-Halbfinalniederlage gegen Australien erwies sich im Spiel um den dritten Platz Europameister und Olympiasieger Serbien beim 9:15 (2:6, 2:3, 2:3, 3:3) an diesem Tag eine Nummer zu groß, allerdings konnte sich die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) mit dem vierten Platz erstmals seit 2013 wieder für eine Weltmeisterschaft qualifizieren.

Nach den starken Vorstellungen der Vortage fiel der EM-Neunte diesmal bereits im ersten Viertel mit 2:6 entscheidend zurück und kam auch in der Folge nie richtig ins Spiel. „Gegen Australien haben wir am Limit gespielt und Pech gehabt“, sagte Bundestrainer Hagen Stamm, „heute hat man gemerkt, dass wir gleich drei Spieler fitspritzen mussten.“ Die deutschen Tore teilten sich beim sechsten Spiel binnen sechs Tagen Julian Real (3), Dennis Strelezkij (2), Marko Stamm, Marin Restovic und Hannes Schulz.

„Wasserball ist wieder da“, zog Stamm dennoch ein positives Fazit der sechs Weltcup-Tage von Berlin, nachdem zuletzt zweimal in Folge die Qualifikation für die Weltmeisterschaften wie auch die Olympischen Spiele verpasst worden. Zudem konnte erstmals seit der Weltliga-Endrunde 2007 an gleicher Stelle wieder das Halbfinale eines großen internationalen Wettbewerbs erreicht werden.

Neuer Weltcup-Sieger wurde zum vierten Mal Vize-Weltmeister Ungarn durch einen 10:4-Finalerfolg gegen Endspiel-Neuling Australien. Die DSV-Auswahl hatte Ungarn in der Vorrunde mit einem 12:10-Sieg die einzige Niederlage des Turniers beibringen können.

Spielstätte: Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark, Paul-Heyse-Straße 26, 10407 Berlin

www.waterpolo-worldcup.berlin

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