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Neue Regelauslegungen mit Jahresbeginn

Auf wohl attraktiveren und vor allem für Außenstehende dann auch wieder etwas besser nachvollziehbaren Wasserball können sich die Fans der Sportart mit Beginn des neuen Jahres freuen. LEN und FINA haben sich vor den Feiertagen kurzfristig für das Angriffsspiel auf die Rücknahme bzw. Änderung zweier Regelauslegungen geeinigt, die in der jüngsten Vergangenheit immer wieder für Unverständnis und mitunter auch Unmut gesorgt hatten.

Nach einem Ausschluss eines Verteidigers innerhalb des Fünfmeterraumes ohne Ballbesitz des Gegenspielers kann nach bzw. mit Ausführung des Freiwurfs aus dem Rückraum der direkt angespielte Angreifer, bei dem der Ausschluss erfolgte, jetzt wieder ein Tor erzielen. Voraussetzung ist, dass der Ausschluss eindeutig angezeigt wurde – ebenso die Kappennummer des ausgeschlossenen Spielers – und dass die Möglichkeit der Kenntnisnahme aller Beteiligten besteht. Wird der Pass jedoch während der Anzeige des Ausschlusses gespielt, ist ein direkter Torschuss des angespielten Angreifers nicht möglich. Dieser Spieler hat den Freiwurf dann zunächst auszuführen.

Ebenfalls mit Beginn des kommenden Jahres neu: Wird ein Spieler innerhalb des Fünfmeterraums zur Verhinderung eines wahrscheinlichen Torerfolgs gefoult, so ist auf Strafwurf zu erkennen. Dieses gilt selbst dann, wenn sich der gefoulte Spieler nicht innerhalb der verlängerten Linie zwischen den Torpfosten befindet, was zuletzt als Kriterium für einen Strafwurf anzuwenden war.

Zudem vermeldet Jürgen Hausche (Gelsenkirchen) als neuer Vorsitzender der DSV-Schiedsrichterkommission, dass aufgrund einer internationalen Kooperation in Zukunft der österreichische LEN-Schiedsrichter Andrej Korolev zusammen mit deutschen DSV-Kollegen in dieser Saison zukünftig auch DSV- und DWL-Spiele leiten wird. Ein erster Einsatz ist für den 3. und 4. Februar des kommenden Jahres in Köln geplant. Im Gegenzug sind auch Einsätze deutscher Schiedsrichter in Österreich vorgesehen.

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