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Pokalendrunde im Norden

Zeitgleich zum deutschen „Final Four“ von Damen und Herren in Berlin findet am kommenden Wochenende auch die Endrunde
um den Pokal des Norddeutschen Schwimmverbandes (NSV) statt. Austragungsort ist die Neptunschwimmhalle in Rostock und als
Gastgeber tritt der stets rührige Oberligist HSG Warnemünde auf.

Neben den Mecklenburgern werden der Hamburger TB 62, Hellas Hildesheim und die Spvg Laatzen (alle 2. Liga Nord) nach dem Modus Jeder gegen Jeden ihren Titelträger ausspielen. Nach halbjähriger Corona-Pause freuen sich die Wasserballer aus der Zweit- und Drittklassigkeit auf ihr Comeback im Wettkampfbetrieb.

Mit dem Ziel des Titelgewinns geht die Spvg Laatzen auf die weite Reise an die Ostsee. Die Laatzener, die in der bislang unterbrochenen Zweitligasaison die Tabellenspitze innehaben, gelten auch als Favorit. Trainermanager Carsten Stegen muss allerdings auf seine beiden bisherigen Center-Verteidiger verzichten.
Michael Hahn wechselte in der Corona-Unterbrechungsphase zu den White Sharks Hannover und war dort bereits am großen Erfolg der Halbfinalqualifikation zur deutschen Meisterschaft beteiligt. Jens Möller wird in Rostock genauso fehlen wie Christos Diamantidis, der erkrankt ist. Dafür begrüßen die „Schwarz-Gelben“ mit Sven Grüneberg einen leistungsstarken Rückkehrer vom Bundesligisten Poseidon Hamburg wieder im Aufgebot. Als härteste Konkurrenten schätzt Stegen den traditionellen Rivalen Hellas Hildesheim sowie den Hamburger TB 62 ein, der mit Philipp Barenberg einen torgefährlichen früheren Bundesligaspieler in seinen Reihen hat. Seit Pfingsten haben die Laatzener in zumeist drei Trainingseinheiten pro Woche Kondition und spielerisches Potential verfeinert, um den Nordpokal-Titel zu gewinnen.

Auch bei Hellas Hildesheim ist die Freude auf das Turnier in Mecklenburg groß. Etwa zweimal die Woche trainierten die „Rot-Gelben“ nach der Eröffnung des Freibades an der Johanniswiese
wieder und bestritten zur besseren Integration vieler Jugendspieler unter anderem ein internes Turnier. Wie Vorsitzender Jan Heinemann verdeutlicht, steht auch das Final Four unter dem Motto
„Nachwuchs voran“. So werden einige ältere Spieler auch aus familiären Gründen auf ihren Einsatz zugunsten der Youngster aus den Jahrgängen 2004 und 2005 verzichten, die damit eine Chance bekommen sich an das Herrenniveau heranzuarbeiten. Dem Teamgeist dient auch die gemeinsame Übernachtung in der Jugendherberge Warnemünde direkt am Ostseestrand.

Während bei den Sportlern die Vorfreude auf ihren Wettkampf groß ist, macht sich Jan Heinemann aufgrund der schwierigen Bädersituation in Hildesheim Sorgen. Die Freibadsaison endet in diesen Tagen und das schmucke Wasserparadies als Hallenspielstätte bleibt aufgrund der Virusgefahr bis auf weiteres geschlossen. Somit steht den zahlreichen Mannschaften der Helenen kein Bad mehr zur Verfügung, in dem mit Ball trainiert oder gespielt werden kann. Zwar hofft Hellas auf Gespräche mit der Stadt Hildesheim zur Öffnung des Wasserparadieses wenigstens für den Vereinssport, doch ist der Erfolg ungewiss. Somit werden die Wasserballer auf die benachbarten Vereine zugehen, um sich in deren Hallen in Testspielen zu messen und das Gefühl für die Sportart nicht zu verlieren. FG

Norddeutscher Pokalwettbewerb 2020
Finalturnier in Rostock

Sonnabend, den 26. September 2020
15:00 HSG Warnemünde – SpVg Laatzen
16:15 SC Hellas-99 Hildesheim – Hamburger TB 1862

Sonntag, den 27. September 2020
09:30 Hamburger TB 1862 – SpVg Laatzen
10:45 HSG Warnemünde – SC Hellas-99 Hildesheim
13:00 HSG Warnemünde – Hamburger TB 1862
14:15 SC Hellas-99 Hildesheim – SpVg Laatzen

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