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24. September 2020
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Waspo 98 schickt junges Team zur Pokalendrunde

Nach einem halben Jahr Corona-Pause steigen nunmehr auch die Wasserball-Frauen wieder in den nationalen Spielbetrieb ein. Zum Auftakt findet gleich die mit Spannung erwartete Endrunde um den DSV-Pokal in Berlin statt, die parallel mit dem Männerturnier absolviert wird.

Die Mannschaft von Waspo 98 Hannover geht mit einem weiter verjüngten Kader in den Wettbewerb. Mit Krisztina Lantos und Eszter Lefebrve sind zwei ungarische Spielerinnen vom Traditionsklub Honved Budapest nach Hannover gekommen. Die 20 Jährige Krisztina Lantos gehörte in der Vergangenheit der Juniorennationalmannschaft ihres Landes an und spielt auf der zuletzt etwas unterbesetzten Center-Position. Neben der Möglichkeit Wasserball in Hannover zu spielen sammelt sie erste Auslandserfahrung und strebt künftig möglicherweise ein Studium in Deutschland an. 17 Jahre alt ist die Torhüterin Eszter Lefebrve, die als Halbfranzösin das auf Sprachen spezialisierte Käthe-Kollwitz-Gymnasium in Hannover besucht. Trainer Erik Bukowski freut sich über den Zuwachs für sein junges und trainingsfleißiges Team, das von den Routiniers Kim Sebesta, Carmen Gelse, Lilly Adamski und Nikola Busauerova angeführt wird.

Ausgeschieden aus dem Kader sind Helene Krauß, Eileen Sieber (beide zurück zum wieder gegründeten Team nach Chemnitz), Therese Podsiadly (wird auch nach Chemnitz wechseln) sowie zumindest vorerst Bianca Heinemann und Annika Ebell (familiäre Gründe).

Ziel der Waspo-Mädels ist es sowohl beim am Wochenende anstehenden Pokalturnier und bei der danach noch auszutragenden Spielrunde um die Deutsche Meisterschaft 2020 eine Medaille zu ergattern. Ebenfalls wird bereits in zwei Wochen auch noch eine Deutsche U20-Meisterschaft ausgetragen, bei der ein Großteil des Aufgebots ins Becken springen wird.

Als hohe Favoriten für die ersten beiden Plätze in den Wettbewerben des Frauenbereichs gelten insbesondere Bayer Uerdingen, das in der Corona-Pause mächtig aufgerüstet hat, sowie Spandau 04 als amtierender Titelträger. Doch dahinter scheint in einem ausgeglichenen Teilnehmerfeld vieles möglich zu sein.

Im Halbfinale trifft Waspo 98 am kommenden Samstag in Berlin-Schöneberg auf den Topklub Bayer Uerdingen. Im zweiten Spiel der Vorschlussrunde misst sich Gastgeber Spandau 04 mit Nikar Heidelberg. Nur einen Tag später stehen dann die Begegnung um Platz drei und das Finale an. FG

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