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CUK DROHT MONATELANGER AUSFALL

Nationalspieler Mateo Cuk droht eine lange Verletzungspause: Der Center der DSV-Auswahl und des amtierenden Meisters Wasserfreunde Spandau 04 hat sich beim Krafttraining einen Abriss des großen Brustmuskels zugezogen und musste sich operieren lassen. Der 30-Jährige wird nach Medienberichten gleich mehrere Monate ausfallen und womöglich erst im Januar 2021 wieder einsatzfähig sein.

Sollte es bei dem kolportierten Zeitplan bleiben, könnte der Berliner damit erst kurz vor dem Olympiaqualifikationsturnier in Rotterdam (14. – 21. Februar 2021/Niederlande) wieder in das Geschehen eingreifen, bei der die deutsche Mannschaft um eines der drei letzten verbliebenen Olympiatickets kämpft. Mit einiger Sicherheit dürfte aber die Vorbereitung der DSV-Auswahl für diesen Saisonhöhepunkt hiervor betroffen sein.

Auch die Wasserfreunde Spandau 04 trifft der Ausfall ihres Stammcenters hart: Der gebürtige Serbe würde zugleich seinem Vereinsteam in der ersten Saisonhälfte in der Champions League komplett fehlen, in der Spandau mit seiner aktuellen Besetzung aufgrund des in der Olympiasaison von zwölf auf 16 Teams reduzierten Hauptrundenfeldes verbesserte Endrundenchancen gehabt hätte.

Cuk wird mit der erneuten Verletzung vollends zu einem Pechvogel des deutschen Spitzenwasserballs. Bereits 2018 hatte der Berliner nach wiederholter Pause aufgrund von Schulterproblemen auf eine Teilnahme bei den Europameisterschaften in Barcelona (Spanien) verzichten müssen.

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