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SPORTBETRIEB WEITER EXTREM EINGESCHRÄNKT

Die jüngsten Beschlüsse der Bundesregierung zur Corona-Krise sind aus sportlicher Sicht noch weit entfernt von einer Rückkehr zur Normalität. So sind Großveranstaltungen deutschlandweit noch bis zum 31. August untersagt. Die verhängten Kontaktbeschränkungen sind zudem bis zum 3. Mai verlängert worden, so dass Sport in gewohnter Form auch weiterhin nicht möglich ist.

Sport war bei dem Kabinettstreffen noch kein Thema gewesen. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hatte allerdings schon in der vergangenen Woche ein Positionspapier mit „zehn Leitplanken“ vorgelegt, aus denen hervorgeht, wie sich dieser eine Rückkehr in die vormalige Normalität vorstellt. Diese Handlungsanweisung sieht folgende verbindlichen Punkte vor:

• Distanzregeln einhalten
• Körperkontakte auf das Minimum reduzieren
• Freiluftaktivitäten präferieren
• Hygieneregeln einhalten
• Umkleiden und Duschen zu Hause
• Fahrgemeinschaften vorübergehend aussetzen
• Veranstaltungen wie Mitgliederversammlungen und Feste unterlassen
• Trainingsgruppen verkleinern
• Angehörige von Risikogruppen besonders schützen
• Risiken in allen Bereichen minimieren

Unter den genannten Bedingungen wären Wasserballspiele auch weiterhin nicht möglich. Spannend bleibt damit die Frage, ob damit in einem der nächsten Schritte unter Auflagen aber eine Wiedereröffnung von Bädern möglich wäre. Dieses würde unter anderem den darbenden Schwimmsportvereinen auch in der Breite helfen, die derzeit ihren Mitgliedern kaum Sportangebote bieten können.

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