Sportgroßveranstaltungen – Kritik der neoliberal geprägten Stadt

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3. März 2020
PRESS RELEASE LEN PR 28/2020
4. März 2020
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Sportgroßveranstaltungen – Kritik der neoliberal geprägten Stadt

Insofern sich Städte als „Unternehmen“ begreifen (sollen), werden Sportgroßveranstaltungen als „Standortfaktor“ benutzt, so dass die Förderung des Sports und seiner kulturellen Potentiale in den Hintergrund gedrängt wird. Dadurch ist aber die Zustimmung zu den großen Veranstaltungen des Sports nicht mehr ungeteilt. Zusätzlich besteht die Problematik, wie viel sich Städte die von ihnen (mit)ausgerichteten Sportgroßveranstaltungen etwas kosten lassen wollen, bzw. überhaupt noch können.

Mit einer interdisziplinären und kritischen Herangehensweise richtet der Band seinen Blick auf die Felder der Verwaltung, der Ökonomie und Politik sowie auf den Sport als kulturelle Praxis. Aus dieser Perspektive zeigt das Buch sport- und wirtschaftspolitische Orientierungen für einen angemessenen und konzeptionellen Umgang mit Sportgroßveranstaltungen auf.

Der Inhalt
Kommunale Daseinsvorsorge und Sportgroßveranstaltungen
Zentrale Aspekte und Wandel der Wirtschaftspolitik
Die Stadt als „Unternehmen“
Sportgroßveranstaltungen zwischen Kultur und weichem Standortfaktor
Ökonomische Effekte und Defekte: sorgfältig, „kreativ“ oder unlauter berechnet
Exkurs: Grand Départ der Tour de France
Exkurs: Vor allem (zu viel) Fußball
Konzepte, Handlungsmöglichkeiten, Perspektiven

Die Zielgruppen
Lokale und regionale Akteure aus Politik und Verwaltung
Akteure der Sportverbände und Zivilgesellschaft
Lehrende und Studierende der Sportsoziologie und –ökonomie

Der Autor
Jürgen Schwark, Prof. Dr. phil. habil. Dipl. Soz.Wiss., lehrt hauptberuflich BWL/Tourismus an der Westfälischen Hochschule, Campus Bocholt und ist Dozent am Institut für Europäische Sportentwicklung und Freizeitforschung der Deutschen Sporthochschule Köln

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