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Nur Außenseiterchancen in Hamburg

Dezimierte Weidener Wasserballer vor schwerer Auswärtsaufgabe

(prg) Mit Licht und Schatten beschrieben die Verantwortlichen des Schwimmvereines Weiden den letzten Auswärtseinsatz der Wasserballer in der Deutschen Wasserball-Liga im Westen der Republik. Die Weidener verloren am vergangenen Wochenende enttäuschend das wichtige Spiel in Duisburg und deutlich erstarkt die Sonntagspartie in Köln. Am kommenden Samstag geht die Reise gen Norden. Die Oberpfälzer gastieren beim Tabellenzweiten Hamburg, der zuletzt in Würzburg einen Dämpfer einstecken musste (11:12 Niederlage). Trotz der Niederlage der Hanseaten und ungeachtet des Punktverlustes in Weiden, gelten die Hamburger als haushohe Favoriten in der einzigen DWL-Partie des Wochenendes.

Für die Abstiegsrunde wird das Spiel in Hamburg nicht bewertet, da die Hamburger mit dieser Runde nichts zu tun haben werden, dennoch ist die Begegnung für die Max-Reger-Städter nicht ganz unwichtig. Zu einem, gelte es rein sportlich immer darum, die bestmögliche Leistung abzuliefern, zum anderen haben die Aigner-Schützlinge einiges für das Selbstvertrauen zu tun: „Wir haben gegen Hamburg in Weiden sehr gut gespielt und wollen es auch auswärts wiederholen, außerdem wollen wir uns mit guten Leistungen stärken, um im letzten, ganz wichtigen Spiel in Würzburg am 14.März richtig zuschlagen zu können“ so die Erwartungen des Trainers. Bevor es nach Würzburg geht, haben seine Schützlinge noch ein Spiel mit ähnlicher Bedeutung, wie das in Hamburg, am 7. März gegen Bayer Uerdingen zuhause in der WTW.

Die Weidener stünden aktuell, nach Bereinigung der Tabelle, noch auf dem Nicht-Abstiegsplatz in der kommenden Abstiegsrunde. Die Abstände sind jedoch sehr eng und es geht um jeden Punkt und um jedes Tor in den Begegnungen zwischen den Beteiligten. Die Teilnehmer der Runde scheinen sich mit Würzburg, Duisburg, Düsseldorf und Weiden mit hoher Wahrscheinlichkeit herauskristallisiert zu haben. Für die Oberpfälzer ist damit das letzte Spiel der Hauptrunde in Würzburg das wichtigste von allen drei des Restprogramms. Nach Abschluss der Abstiegsrunde, die wiederholt im Modus „jeder gegen jeden“ mit Hin- und Rückspiel ausgespielt wird, stiegt der Tabellenletzter automatisch in die zweite Liga, der Vorletzter muss das Relegationsturnier mitspielen und der drittletzter ist bereits „gerettet“. Die Truppe um den Kapitän Thomas Kick will auf jeden Fall den direkten Klassenerhalt schaffen. An diesem Ziel wird täglich gearbeitet: „Wir können und müssen einfach nur weiterarbeiten und hoffen, dass wir vor weiteren Verletzungen verschont bleiben, nicht mehr und nicht weniger“ erläutert der Kapitän. Der Verletzte Keeper Matthias Kreiner kehr langsam ins Training zurück, wird aber in Hamburg noch geschont und wahrscheinlich erst gegen Uerdingen zwischen den Pfosten stehen.

Durch Krankheitswelle dezimiert
Trainer Aigner, der selbst aus privaten Gründen nicht nach Hamburg mitreist, bekommt dazu noch Probleme, eine einsatzfähige Truppe zusammen zu bekommen. Zwillinge Robert und Denis Reichert und Fabio Guarino bleiben mit Fieber zuhause, weitere vier Stammspieler waren noch am Donnerstag angeschlagen. Sean Ryder, Nikolaj Neumann, Michael Trottmann und Thomas Kick sind nicht ganz gesund und man hofft, dass sich ihre Verfassung weiterhin nicht verschlechtert.

Voraussichtliche Weidener Aufstellung für Hamburg
Christopher Klein im Tor, Nikolaj Neumann, Philipp Sertl, Michael Trottmann, Thomas Kick, Toni Hinz, Jakob Ströll, Marek Janecek, Andreas Jahn, Sean Ryder und Andreas Widiker
Traineraufgaben übernimmt Andreas Jahn, als Spielertrainer

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