PRESS RELEASE LEN PR 23/2020
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21. Februar 2020
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Neukölln zu Gast im Inselbad

SV Ludwigsburg will doppelt punkten

Die Bundesligawasserballer des SV Ludwigsburg stehen an diesem Samstag gegen die SG Neukölln Berlin (Anpfiff 15.30 Uhr) im Inselbad-Untertürkheim vor einem wichtigen Spiel.

Faschingszeit ist Feierzeit. Doch den Ludwigsburger Bundesligawasserballern ist noch nicht nach Feiern zumute. Um den Ernst der Lage zu verstehen, genügt ein Blick auf die aktuelle Tabelle: Mit 3:17 Punkten rangiert der SVL nach zehn von vierzehn Hauptrundenspielen auf den vorletzten siebten Tabellenplatz, während die SG Neukölln Berlin Schlusslicht mit 2:16 Punkten nach neun Spielen sind.

Ein Sieg, und der SVL würde den Relegationsplatz verlassen und auf Platz sechs (den Esslingen mit 4:16 Punkten besetzt) hochklettern. Dieser würde den Barockstädtern den Klassenerhalt sichern. Im Kampf um den Klassenverbleib wird die kommende Samstagpartie in der Pro A-Bundesliga gegen die SG Neukölln Berlin im Inselbad (Stuttgart) für den SV Ludwigsburg dementsprechend richtungsweisend sein.

„Wir sind der Favorit und müssen dieses Spiel gewinnen“, sagt SVL-Center Timo van der Bosch, der am Mittwochabend vom Nationalmannschaftslehrgang aus Madeira (Portugal) mit den Esslinger Bundesligaspieler Zoran Bozic zurückkam und für die Trainingseinheit am Donnerstag frei bekam.

SVL Center Timo van der Bosch
Dass die SG Neukölln Berlin alles andere als ein Leichtgewicht ist, hat die Auswärtspartie in Berlin am ersten Februar gezeigt: Nach einen 0:5-Rückstand gegen die Ludwigsburger Wasserballer im ersten Viertel, kam die Mannschaft um Kapitän David Kleine im dritten Viertel auf 4:6 heran.

„Neukölln ist bekannt dafür, dass sie bei Rückständen sich immer zurückkämpfen“, warnt Timo van der Bosch, der dennoch einen klaren Leistungsunterschied zwischen den beiden Teams sieht: „Wir sind konditionell die bessere Mannschaft und haben individuell mehr Qualität“.

Bei einem Sieg ist der Klassenerhalt des SVL gesichert
Ob gegen die Berliner im Stuttgarter Inselbad Sandro Sukno, seines Ranges Weltwasserballer von 2017 und aktuelle Co-Trainer Kroatiens, dem SV Ludwigsburg aushelfen wird, bleibt offen. Jedenfalls wird Sukno beim Mannschaftstraining am Freitagabend mittrainieren. „Bei Sandro ist nach wie vor die Lust da, bei uns zu spielen. Wir haben momentan immer noch keine Antwort aus Kroatien“, sagt SVL-Vorstand Matthias Nagel. Ob mit oder ohne Sandro Sukno: Die Barockstädter müssen ihr Leistungsmaximum abrufen, will man den Klassenverbleib einen Schritt näher sein.

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