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Poseidon kehrt ohne Punkte aus dem Süden heim

11:12-Niederlage in Würzburg

Favorit Hamburg stolpert beim Fünften

Die Spiele in Bayern dürften für die Wasserballer des SV Poseidon Hamburg nicht zu den Lieblingspartien in der Bundesliga Pro B gehören. Nach dem 17:17-Unentschieden vor zwei Wochen in Weiden, setzte es diesmal eine 11:12-Niederlage (3:6, 4:4, 2:1, 2:1) beim SV Würzburg 05. Der Ligazweite von der Elbe startete unkonzentriert ins Spiel, kassierte innerhalb von vier Minuten drei Tore. Ein Doppelschlag von Sven Bach und einmal Hannes Glaser ließ die Poseidonen am Ende des ersten Viertels kurzfristig wiederauftauchen. Würzburg (5. Platz) versenkte die Hamburger Hoffnung postwendend, zog auf 10:4 davon. Charakter zeigte die Sieben von Trainer Zafeirios Chalas zu spät, sie kämpfte sich bis auf 10:9 heran, der Ausgleich wollte jedoch nicht fallen. Bei 10:12-Rückstand vergab Hannes Glaser (traf im Spiel dreimal) einen Strafwurf und 20 Sekunden vor dem Ende wollte die letzte Chance zum Ausgleich nicht ins Gehäuse. Der Wurf von Linkshänder Sven Bach (5 Tore) über den Kopf von Würzburgs Torhüter Flammersberger prallte von der Latte zurück ins Feld. „Wir sind nicht mit der ausreichenden defensiven Aggressivität rein gegangen“, sagte der enttäuschte Teammanager Thomas Weik (55). „Das Team sprang ohne jede Spannung ins Becken. Zu viele Chancen wurden liegen gelassen. Dann haben wir Charakter bewiesen und ran gekämpft, aber am Ende hat es leider nicht gereicht.“ Die Tore verteilten sich auf Sven Bach (5), Hannes Glaser und Claudio Sambito (je 3). Die Poseidonen liegen nun mit einem Minuszähler hinter Spitzenreiter SGW Köln und wollen nun in den kommenden drei Heimspielen punkten.

Das Poseidon-Team: Michael Schnese (Torwart), Sven Bach (5 Tore), Hannes Glaser und Claudia Sambito (je 3), Lucas Schnetzer, Nikola Stevanovic, Tore Witte, Mannschaftskapitän Patrick Weik, Justus Gläser, Jan-Lucas Christensen und Sascha Ufnal. Trainer: Zafeirios Chalas. Manager: Thomas Weik.

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