Nichts zu holen für die Bundesligawasserballer des SV Ludwigsburg
13. Februar 2020
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Nullfünfer empfangen Spitzenreiter Hamburg

SV Würzburg 05 vs SV Poseidon Hamburg
Samstag 15.02. – 16.30 Uhr – Wolfgang Adami Bad

Nach vier Auswärtsspielen steht für die Würzburger Wasserballer wieder ein Heimspiel im Wolfgang-Adami-Bad an. Die Nullfünfer wussten zuletzt auswärts durchaus zu überzeugen, holten den viel umjubelten Derbysieg beim SV Weiden und ein Unentschieden beim Duisburger SV. Mit den Norddeutschen kommt ein echtes Spitzenteam der Bundesiga PRO B nach Unterfranken. Poseidon Hamburg steht mit 15:3 Punkten an auf Platz eins der Tabelle. Das Hinspiel konnte der Mitaufsteiger in der Hansestadt deutlich mit 16:9 gewinnen, es war das erste Saisonspiel.

Die Hanseaten verstärkten ihren Kader im Sommer mit zahlreichen, starken Neuzugängen und präsentieren sich zuweilen dominant in der Liga. Die Mannschaft um Ex-Nationalspieler Hannes Glaser und den südafrikanischen WM-Teilnehmer Sven Bach ist sehr ausgeglichen besetzt, die Favoritenrolle für das Duell am Main ist klar. Das Spiel gegen Hamburg zählt aufgrund der Tabellensituation im Gegensatz zu den vergangenen Spielen gegen Weiden und Duisburg nicht zu den besonders wichtigen Partien, aus denen die Nullfünfer die Punkte in eine mögliche Abstiegsrunde „mitnehmen“. Dennoch sieht Trainer Matthias Försch in dem Spiel eine wichtige Aufgabe für sein Team: „Zunächst mal freuen wir uns endlich wieder zuhause spielen zu können. Poseidon hat eine extrem starke Truppe, die klarer Favorit ist. Wir haben sicherlich nicht den ultimativen Ergebnisdruck, den wir in den letzten Wochen gegen direkte Konkurrenten hatten. Wir gehen aber mit viel Rückendwind und Selbstvertrauen in das Spiel und wollen mit den Zuschauern im Rücken Poseidon ärgern.“

Sein Trainerkollege und Centerspieler Inaki Urkiaga, der beim Derbysieg in Weiden zuletzt mit drei Toren glänzte, ergänzt: „Wir sind definitiv auf dem richtigen Weg, zeigen zuletzt stabile Leistungen und haben tolle Ergebnisse erreicht. Trotzdem ist der Weg zum Klassenerhalt noch lange und wir können nie zufrieden sein. Uns zeichnet viel Leidenschaft und eine große Geschlossenheit aus, das hat die Erfolge der letzten Wochen ausgezeichnet. Den hart erarbeiteten Schwung wollen wir mitnehmen und Hamburg zuhause richtig Paroli bieten.“ Personell können die Verantwortlichen des SV Würzburg wohl auf die zuletzt erfolgreiche Aufstellung zurückgreifen.

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