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Wasserball-Pokal trotzt Wetterkapriolen

Am Sonntag, den 9.2. fand trotz Unwetterwarnungen das DSV-Viertelfinalspiel zwischen der SV Krefeld 72 und dem OSC Potsdam statt. Die Brandenburger als aktuell Dritter der Pro A gingen als hoher Favorit ins Wasser.

Die SVK konnte bis Mitte des zweiten Viertels das Spiel gegen die Potsdamer noch offen halten. Nach dem 3:6 durch Krefelds besten Torschützen mit drei Treffern, Vuk Jelaca, spielte der OSC allerdings seine spielerische Überlegenheit komplett aus und konnte bis zum Ende des dritten Spielabschnitts auf 6:15 davon ziehen. Zum Schluss standen 8 : 19 Treffer zu Buche. Damit ziehen die Potsdamer hochverdient ins Pokalfinale ein, auch wenn angesichts einer Reihe guter Chancen, die die SVK liegen ließ, die Niederlage vielleicht um ein paar Tore zu hoch ausfiel.

Spannender wurde es für die Potsdamer nach dem Spiel. Wegen der Doppelbelastung DWL und DSV-Pokal an diesem Wochenende war der Spieltermin nicht verschiebbar gewesen und sie waren morgens mit der Bahn angereist. Bis zum Ende des Spiels hielt sich die Hoffnung, doch noch rechtzeitig den ICE um 18h aus Duisburg zu erwischen. Mit dem Abpfiff kam allerdings die Nachricht, dass die Bahn den Fernverkehr eingestellt hatte. Nun war guter Rat teuer, denn auch eine Übernachtung hätte das Problem nicht gelöst: Montag morgen ging auch noch kein Zug. Letztlich kamen die Männer mit einem umgeleiteten Potsdamer Privatwagen und dem Krefelder Vereinsbus Sonntagsabends heil nach Hause.

SV Krefeld 72 : OSC Potsdam

8 : 19 (2:4; 2:5; 2:6; 2:4)

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