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Ein Wellenbad der Gefühle

Hitziges Derby-Remis & ein gelungener Wiedereinstieg

Bayer Herren trennen sich mit einem 14-14 (6:3; 2:6; 4:3; 2:2) im Derby gegen den DSV 98. Damen holen sich sicheren 19-12 (5:3; 5:3; 4:4; 5:2) Sieg gegen das Team des BW Bochum.

In einem erwartet spannenden Derby geben die Herren des SV Bayer Uerdingen 08 e.V. einen 4-Tore Vorsprung aus der Hand und erkämpfen sich nach kurzzeitigem Rückstand noch eine Punkteteilung. Stark stieg das Team um Trainerduo Hoppe und Schledorn in der eigenen Halle in das Spiel ein. Erst nach fünf Minuten konnten die Gäste aus Duisburg das erste Mal zum 3-1 treffen. Bis ins zweite Viertel konnte das Team vom Waldsee den Vorsprung auf 8-4 ausbauen. Was bislang nach einer souveränen Heim-Leistung aussah drehte sich zur Mitte des zweiten Viertels auf den Kopf. Gleich sechs Tore in Folge mussten die Herren des SV Bayer einstecken, so dass sie sich zu Beginn des dritten Viertels in einem 8-10 Rückstand wiederfanden.

Die zweite Halbzeit spiegelte eine klassische und nervenaufreibende Derby-Partie wieder. Tor um Tor kämpften beide Teams um die wichtigen Playoff Punkte. Erst zwei Minuten vor Abpfiff konnten sich die Gastgeber zum 14-13 wieder eine Führung erkämpfen. Trotz Überzahl-Situation und Timeout schaffte das Team es nicht, den Vorsprung über die Zeit zu retten und musste 50 Sekunden vor Schluss den Ausgleich in Kauf nehmen. „Es war ein Wellenbad der Gefühle. Das Unentschieden wird letztendlich dem Spiel gerecht, obwohl wir Chancen hatten, das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Am Ende schaffen wir es nicht den Deckel drauf zu machen. Gefühlt ist es ein Punktverlust, allerdings hilft uns das Remis tabellarisch mehr bei der Jagd nach Platz 4 als dem DSV 98.“, so Hoppe, der nach dem Derby optimistisch auf die nächste Partie beim Spitzenreiter Köln guckt.

Auch für die Damen des SV Bayer stand am Sonnabend ein West-Derby auf dem Programm. Zum

Wiedereinstieg nach der langen Europameisterschafts-Pause ging es für das Team um Trainer George Triantafyllou gegen den NRW-Rivalen vom BW Bochum. Das junge Team aus Bochum kam mit Siegesambitionen an den Waldsee. In den ersten fünf Minuten der Partie erlaubten sich die Gastgeberinnen vom Waldsee noch einige fährlässige Fehler, so dass die Bochumerinnen bis zum 33 mithalten konnten. In der Viertelpause sensibilisierte Triantafyllou sein Team noch einmal, die Aufmerksamkeit hoch zu halten. Mit sehenswerten Schüssen und Aktionen, sowohl von den etablierten Spielerinnen, als auch von Nachwuchstalenten wie Sinia Plotz und Greta Tadday, erspielte sich das Team zur Mitte des zweiten Viertels eine 8-3 Führung. Trotz einer sicheren Verteidigung schaffte es das Team nicht, die Unaufmerksamkeiten vollständig abzustellen, so dass es mit drei weiteren Gegentoren und einer 10-6 Führung in die Halbzeit ging.

In dem von Über- und Unterzahlsituationen dominierten Spiel musste das Team aus Bochum im

dritten Viertel bei gleich drei Spielerinnen, den finalen dritten Ausschluss hinnehmen. Auf der anderen Seite schafften es bei den Gastgebern die Deike Schwestern, Sophia Eggert und Sinia Plotz das Spiel mit zwei Foulbelastungen bis zum Ende zu überleben. Nach einem ergebnistechnisch ausgeglichenen dritten Viertel, sicherten sich die Damen am Ende des letzten Viertels einen verdienten aber ausbaufähigen 19-12 Sieg. „Wir sind froh, dass wir nach der langen Pause wieder gut in den Spielfluss gefunden haben. 12 Gegentore sind allerdings zu viel, so dass wir in den nächsten zwei Wochen weiter hart an uns und an unserem Zusammenspiel arbeiten müssen.“, so Nachwuchsspielerin Sinia Plotz, die zwei Tore zum Sieg besteuern konnte. In zwei Wochen geht es für das Team weiter gegen die Damen der Wassersportfreunde 1898 Hannover.

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