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Die SVK hält Anschluss an die Tabellenspitze

Die SV Krefeld 72 hat am Samstag, den 01.02. gegen Würzburg 05 auch das Rückspiel in der DWL gewonnen. In einem Spiel auf Augenhöhe konnte sich die SVK den 13:10 Sieg erst kurz vor Schluss sichern und mit einem Punkt Rückstand auf den Zweitplatzierten den Anschluss an die Tabellenspitze halten.

Gleich mit dem ersten Angriff der Franken geriet die SVK in Rückstand, den postwendend Janek Neuhaus egalisieren konnte. Die Chance, durch einen Strafwurf in Führung zu gehen, ließ Timo Schwark mit einem klassischen Wembley-„Tor“ aus, konnte aber mit insgesamt vier Treffern seinen Fehler wieder gut machen. Das Angriffsspiel der SVK litt nun vor allem an fehlender Präzision im Abschluss, und Würzburg konnte sich schnell mit zwei Zählern Vorsprung absetzen. Kurz vor der Pause brachte Center Kristof Hulmann sein Team mit 3:4 aber wieder heran.

Im zweiten Abschnitt neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend, Chancen, die sie herausspielten, vereitelten auf beiden Seiten die Torhüter. Mit dem einzigen Treffer des Viertels stellten die Würzburger den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her, den sie gleich nach Seitenwechsel auf 3:6 erhöhten.

Damit ging ein Ruck durch die Krefelder Mannschaft, die nun in der Abwehr besser stand. Die Pressdeckung machte den Würzburgern ernste Probleme. Zwar kamen sie durch ein Überzahltor und einen aus Krefelder Sicht unglücklichen Abpraller zu zwei Treffern, aber die SVK zeigte sich variabler im Angriffsspiel. Mit zwei Treffer in Überzahl, einer sehenswerte Bogenlampe und zwei Kontern über Roland Tatar konnte sie vor der letzten Pause auf 8:8 ausgleichen.

Im Schlussviertel hatten beide Mannschaften beste Chancen das Spiel für sich zu entscheiden, die besseren Nerven hatten aber die Krefelder Spieler. Der Spieler des Tages Paul Huber entschärfte nicht nur eine Reihe Würzburger Konter, sondern erzielte auch mit einem Gewaltwurf das spielentscheidende 12:10! Bei dem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel fällt der Sieg der SVK mit 13:10 sicherlich etwas zu hoch aus.

Timo Schwark, an diesem Tag der Goalgetter der Krefelder, meinte nach dem Spiel zum mühsamen Start seines Teams: „Wir wussten, dass die Würzburger schwimmerisch stark sind. Aber statt unsere spielerischen Qualitäten auszuspielen, haben in der erste Hälfte versucht, schwimmerisch dagegen zu halten. Das haben wir im dritten Viertel dann besser gemacht. Eine Punkteteilung wäre aber auch in Ordnung gegangen.“

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