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Wasserballer sind wieder daheim

Wasserballer sind wieder daheim

Nur eine Woche nach dem Ende der Europameisterschaften in Budapest kehren die deutschen Wasserballer wieder in den Ligaalltag zurück.

Dabei können sich die hannoverschen Fans am Samstag auf einen „flotten Dreier“ freuen. Um 14 Uhr treffen die Frauen von Waspo 98 im Sportleistungszentrum auf den deutschen Meister Spandau 04. Nach den beiden Auftaktsiegen bei Nikar Heidelberg und gegen den ETV Hamburg geht die Mannschaft von Trainer Erik Bukowski erstmals als klarer Außenseiter ins Rennen. Die Spandauerinnen, die einige Nationalspielerinnen aus dem In- und Ausland in ihren Reihen haben, wollen sich auf dem Weg zur Titelverteidigung keine Blöße geben. Bei den Hannoveranerinnen wird Theresa Podsiadly erstmals vor eigenem Publikum ins Becken springen. Mit der jungen Linkshänderin Lea Meyer, die gegen den ETV Hamburg das Publikum begeisterte, wollen die „Waspo-Mädels“ den Favoriten aus Berlin ein wenig kitzeln. Die Partie wurde kurzfristig vom Stadionbad ins SLZ verlegt, da das neue Frauenspielfeld in der großen Arena noch fehlt.

Um 16 Uhr treffen dann im nur 300 Meter entfernten Stadionbad die Männer der White Sharks auf Spandau 04. Auch hier sind die Kräfteverhältnisse auf dem Papier klar verteilt. Der Gast kann insgesamt neun Spieler aufbieten, die bei den Europameisterschaften dabei waren. Neben sieben deutschen Auswahlspielern gewann Center Stefan Pjesivac für Montenegro Bronze und erlebte einen enthusiastischen Empfang in der Heimat. Nikola Dedovic war für Serbien dabei. Die Haie wollen eine gute Partie liefern und eigene Akzente setzen. Nach dem Ende der Hauptrunde des U18-Teams werden vermutlich einige Youngster für das Team von Trainer Milan Sagat einschwimmen. Beide Mannschaften werden sich schon eine Woche später im Viertelfinalspiel um den DSV-Pokal wieder treffen. Aufgrund des um 14:45 Uhr endenden Fußballspiels von Hannover 96 ist für die Anreise mehr Zeit als gewöhnlich einzuplanen.

Waspo 98 trifft im Anschluss um 18 Uhr auf den OSC Potsdam. In den vergangenen Jahren waren diese Aufeinandertreffen immer recht munter, denn die Brandenburger versteckten sich im Gegensatz zu manch anderem Gast nicht und traten regelmäßig mutig auf. Mit Hannes Schulz verfügt der OSC über einen Spieler, der für Deutschland in Budapest dabei war. Marek Molnar gehörte zum Team der Slowakei, das gegen Deutschland in der Vorrunde unterlag. Moritz Schenkel, Kevin Götz und Julian Real freuen sich auf ihre Rückkehr ins heimische Stadionbad genauso, wie die EM-Fahrer Jorn Winkelhorst (Niederlande) und Ivan Nagaev (Rußland). Am Sonntag steht für die Mannschaft von Trainer Karsten Seehafer noch eine Zugabe an. Um 14 Uhr geht es in die Bundeshauptstadt zur SG Neukölln mit dem früheren Waspo-Center Andreas Schlotterbeck als Trainer. FG

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