Durchwachsener Doppelspieltag in Sachsen; der zweite Anzug passt noch nicht

Rückrundenstart nach Maß – Plauener Wasserballer erneut treffsicher
27. Januar 2020
Schwierige Bedingungen für Wuppertaler Damen
27. Januar 2020
Alle anzeigen

Durchwachsener Doppelspieltag in Sachsen; der zweite Anzug passt noch nicht

Wie zu erwarten, fuhren die Magdeburger Wasserballer am Wochenende mit einem arg begrenzten Kader zum Doppelspieltag nach Sachsen. Dabei mussten sie gleich auf zehn Spieler verzichten, die aufgrund von Krankheit sowie aus persönlichen und beruflichen Gründen nicht mitreisen konnten. Die verbliebenen zehn Spieler traten am Samstagabend beim SC Chemnitz an. Bereits im ersten Spielabschnitt merkte man dem Magdeburger Rumpfteam an, dass es an Spielstärke fehlte. Da wirkte der Gastgeber frischer und energischer. Folgerichtig ging die WUM mit einem 0:2 Rückstand in die erste Pause. Im zweiten Viertel kamen die Elbestädter besser ins Spiel, konnten das Match offen gestalten. Zwei Tore von Kapitän Lukas Schulle und je ein Treffer von Frederic Wolfgram und Tom Hagendorf brachten die Magdeburger, bei einem Gegentreffer, bis zur Halbzeit mit 4:3 nach vorn. Der dritte Spielabschnitt war ausgeglichen. Beide Teams ließen Chancen liegen, so dass es beim Stand von 6:6 (WUM Tore durch Tom Hagendorf) in die letzten acht Minuten ging. Hier bekamen die Magdeburger keine Zugriff mehr aufs Spiel. Aufgrund der engen Personaldecke fehlte letztendlich auch die Kraft. Da der Gastgeber aus dem Vollen schöpfen konnte, ging das Spiel gegen den SC Chemnitz mit 6:9 (0:2, 4:1, 2:3, 0:3) verloren.
Tags darauf mussten die Magdeburger bei der SWV TuR Dresden antreten. Nach seinen zwei Spielen Sperre konnte hier zumindest Center Wilhelm Block wieder eingreifen. Und das machte sich bezahlt. Bei der WUM ging Tom Hagendorf zurück in die Centerverteidigung und Wilhelm Block übernahm die Centerposition. Das brachte mehr System ins Spiel. Nach den ersten acht Minuten sorgten zwei Treffer von Lukas Schulle für eine 2:1 Führung der Magdeburger. Bis zur Pause blieb es ausgeglichen. Die Führung wechselte, so dass es mit einem gerechten 4:4 in die Halbzeit ging (WUM Tore Tom Hagendorf und Frederic Wolfgram). Im dritten Viertel sorgten die Sachsen-Anhalter mit vier Treffern für eine Vorentscheidung. Hier trafen Lukas Schulle dreifach sowie Wilhelm Block. Im letzten Spielabschnitt ließen es die Magdeburger ruhiger angehen, ohne dass eine echte Gefahr aufkam. Tore von Moritz Lehnert und Jos Schermer sorgten, trotz der personellen Engpässe, für einen 10:6 (2:1, 2:3; 4:2, 2:0) Auswärtssieg. Punktgleich mit dem SV Zwickau bleiben die Magdeburger in der LGO Tabelle auf Platz vier. WUMs Teammanager Tom Hagendorf zum Doppelspieltag: „Die vielen Ausfälle haben uns natürlich arg gebeutelt und Einfluss auf unser Spiel genommen. Die Niederlage in Chemnitz und der Sieg in Dresden zeigen, dass schon ein Stammspieler mehr den Unterschied machen kann und der zweite Anzug bei uns noch nicht passt.“ Weiter geht es für die Magdeburger am 29.02.2020, um 18.00 Uhr, in der Dynamo Schwimmhalle mit dem Sachsen-Anhalt-Derby gegen den SV Halle.

Es können keine Kommentare abgegeben werden.