Nullfünfer zeigen sich vor Jahresauftakt kämpferisch

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Nullfünfer zeigen sich vor Jahresauftakt kämpferisch

SV Bayer Uerdingen 08 vs SV Würzburg 05

Samstag, 25.01.2019 – 14.00 Uhr

Mit der Auswärtspartie bei Bayer Uerdingen starten die Würzburger Wasserballer in das Jahr 2020. Bereits am 2. Januar bat das Trainerteam Matthias Försch und Inaki Urkiaga seine Spieler zum Trainingsauftakt und die Vorbereitung auf die entscheidende Phase der Saison. Nachdem der Aufsteiger kurz vor Weihnachten zwei Heimniederlagen einstecken musste, wollen die Mainfranken nun in Krefeld punkten. Das Hinspiel Ende November konnte der SVW im heimischen Adami-Bad nach einem souveränen Auftritt mit 10:8 gewinnen.

„Wir haben im alten Jahr bewiesen, dass wir in der Bundesliga angekommen sind und phasenweise tolle Leistungen abgerufen. Die nächsten drei Wochen mit 4 Auswärtsspielen sind richtungsweisend, sie entscheiden über unsere Ausgangslage im Kampf um den Klassenerhalt. Wir gehen die Aufgaben aber selbstbewusst an und glauben an unsere Stärken“, ist Spielertrainer Inaki Urkiaga optimistisch, auch wenn die Ausgangssituation nicht optimal ist. In der Vorbereitung musste das Trainerduo krankheits- und verletzungsbedingt auf einige Akteure verzichten. Für den Auftritt bei den Westdeutschen sind die Verantwortlichen aber zuversichtlich alle Spieler einsatzbereit zu haben.

Matthias Försch erwartet in Uerdingen einen erstarkten Gegner, der vor der Weihnachtspause zwei Siege erringen konnte: „Bayer ist besonders auswärts eine große Herausforderung. Wir haben mit den Jungs per Videostudium das Hinspiel eingehend analysiert und unsere Rückschlüsse gezogen. Wir haben einen Plan.“ Ein Testspiel gegen Zweitligist Wasserfreunde Fulda habe der Mannschaft darüber hinaus wichtige Matchpraxis und Erkenntnisse gebracht. Die Westdeutschen treten unterdessen mit einer relativ jungen Mannschaft an, aus der einige Routiniers herausragen. Insbesondere Lazar Kilibarda, mit 24 Toren aus 8 Spielen Top-Torschütze der Liga, trägt die Mannschaft in der Offensive und strahlt eine enorme Torgefahr aus. „Wir brauchen am Samstag natürlich eine aggressiv arbeitende Abwehr gegen die starken Offensivspieler und müssen es schaffen, das Spiel breit zu machen, konzentriert zu kontern und unsere Chancen konsequent zu nutzen. Gelingt uns das, dann bin ich optimistisch, dass wir punkten“, blickt Matthias Försch kämperisch auf das Gastspiel seines Teams in Uerdingen.

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