Deutsche Frauen verpassen Viertelfinale
15. Januar 2020
PRESS RELEASELEN PR 7/2020
16. Januar 2020
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Potsdams Zweite weiterhin siegreich

U18 unterliegt Spandau klar / U16 am Sonntag in Plauen bei Ost-Endrunde

Der Januar hat es für die Wasserballer der Potsdam Orcas jenseits des DWL-Teams in sich. Bereits drei Partien absolvierte die Bundesliga-„Reserve“ in der 2. Wasserball-Liga Ost und gestalte diese alle siegreich. Am 5. Januar wurde beim SC Chemnitz 13:11 gewonnen, letztes Wochenende schlug der OSC Potsdam II daheim die HSG TH Leipzig am Samstag 20:6 und am Sonntag den SV Halle 21:7. Nun steht am Sonnabend das schwere Auswärtsspiel bei der WU Magdeburg an.
Mit einem durchwachsenen Spiel ist die Potsdamer U18 ins neue Jahr gestartet. 6:21 unterlag die Mannschaft von Trainer Slawomir Andruszkiewicz dem Favoriten Wasserfreunde Spandau 04 und hofft in den letzten beiden Spielen der Hauptrunde am 25./26. Januar beim SSV Esslingen und dem SV Stadtwerke München auf Punkte. Die U16 hat sich indes durch einen Sieg in der Vorrunde am ersten Januar-Wochenende direkt für das Halbfinale der Ostdeutschen Meisterschaften qualifiziert. Dort wartet am Sonntag im vogtländischen Plauen zunächst die SG Neukölln. Der Sieger dieses Matches kämpft dann im Finale gegen den Gewinner der Partie SVV Plauen gegen Spandau 04. Die jeweiligen Verlierer spielen Bronze aus.
Für die U18 gab es in Berlin am Samstag nichts zu holen. Durch leichte Fehler in der Defensive kamen die Spandauer mühelos zu zahlreichen Gegentreffern. Zwar erzielte Simon Kuhn im ersten Abschnitt zwei Tore, doch Torhüter Erik Dortmann musste gleich siebenmal hinter sich greifen. In dem früh entschiedenen Spiel hatte Potsdam oft Pech im Abschluss und kassierte diverse Kontertreffer. Nach den OSC-Toren von Maurice Schmidt und Dennis Beck (je 2) endete die Begegnung 6:21 (2:7, 2:5, 1:7, 1:2).
In der 2. Liga stieg am Samstag bis auf die beiden Nachwuchs-Torleute Dortmann und Joel Limprecht eine regelrechte „Allstar“-Mannschaft ins Wasser. Neben einigen aktuellen DWL-Spielern kamen viele der früheren Bundesliga-Führungsspieler der Orcas zum Einsatz. Daher war für das Leipziger Team, die mit einer 2:0-Führung stark begannen, wenig zu holen. Bis auf 9:2 zu Beginn des dritten Viertels zog der OSC davon, bis die Sachsen ihr drittes Tor markieren konnten. Beim 20:6 (3:2, 6:0, 5:2, 6:2) waren Erik Miers und Tobias Lentz mit je vier Toren die besten Werfer.
Am Sonntag gegen Halle war dann fast ausschließlich die Potsdamer U18 im Einsatz, die ihren Frust aus der Partie vom Vortag gegen Spandau von der Seele spielte und den Tabellen-Letzten regelrecht überschwamm. Beim 21:7 (3:0, 7:2, 7:3, 4:2) konnten sich nahezu alle Feldspieler in die Torschützenliste eintragen, wobei der 15-jährige Dennis Beck mit fünf Buden zum besten Werfer avancierte. Nach nun acht von 20 Partien konnte die Zweite der Orcas mit nun 14:2 Zählern und 110:72 Toren den zweiten Tabellenplatz hinter dem SVV Plauen weiter festigen.
Potsdam II gegen Leipzig: Torhüter Erik Dortmann/Joel Limprecht, Gregor Karsedt (2), Sascha Seifert (2), Tommy Jeschull, Julian Drachenberg (1), Jacob Drachenberg (2), Florenz Korbel (2), Erik Miers (4), Tobias Lentz (4), Marc Langer (3), Luka Götz, Lu Meo Ulrich
Potsdam II gegen Halle: Torhüter Erik Dortmann/Joel Limprecht, Noel Eisenreich (2), Bryan Lieberam (1), Marc Lehmann, Maurice Schmidt (3), Jacob Drachenberg (3), Julian Drachenberg (1), Simon Kuhn (4), Niklas Karossa, Florian Burger (2), Dennis Beck (5), Kolja Wichmann
Potsdam U18 gegen Spandau: Torhüter Erik Dortmann/Joel Limprecht, Noel Eisenreich, Bryan Lieberam, Marc Lehmann, Maurice Schmidt (2), Kolja Wichmann, Nils Wrobel, Simon Kuhn (2), Jonathan Schwartz, Florian Burger, Dennis Beck (2), Ben Hüpenbecker

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