Deutsche Wasserballerinnen punktlos aber couragiert zum EM-Auftakt
14. Januar 2020
PRESS RELEASELEN PR 6/2020
14. Januar 2020
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Niederlande noch eine Nummer zu groß für die DSV-Frauen

Niederlage im zweiten EM-Spiel für das junge deutsche Team. Aber es gibt Hoffnung.

Die zweite Partie der deutschen Wasserball-Frauen bei den Europameisterschaften in Budapest wurde zum erwartet schweren Gang. Gegen den Titelverteidiger Niederlande war die Mannschaft des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) auch im neunten Länderspielduell chancenlos und verlor 3:23 (1:6, 0:5, 0:5, 2:7). „So ein Ergebnis ist natürlich heftig, auch wenn wir vorher wussten, dass dieser Gegner eine zu große Nummer für uns ist“, sagte Teamcoach Arno Troost. „Unser junges Team hat aber nie aufgegeben und immer weiter versucht, selber Akzente zu setzen, das fand ich positiv. Wir werden aus dieser Niederlage sicher eine Menge lernen.“

Für die deutschen Treffer sorgten Lynn Krukenberg und Pauline Pannasch (2), die schon am Tag zuvor beim EM-Auftakt gegen Italien (4:13) getroffen hatte. Beste Schützin beim Gegner war Vivian Sevenich mit vier Toren. Probleme beim Spielaufbau im DSV-Team hatten den Niederländerinnen immer wieder Konter ermöglicht. Deutschlands Torhüterin Felicitas Saurusajtis räumte ihren Kasten in der Halbzeitpause für Ronja Kerßenboom. Auch im weiteren Spielverlauf konnten sich die deutschen Frauen gegen den vor allem physisch übermächtigen Gegner, der zuvor auch Israel mit 22:3 beherrscht hatte, kaum gute Schusspositionen erarbeiten. Immerhin gelang Pauline Pannasch nach schönem Spielzug der erste deutsche Überzahltreffer im EM-Turnier.

Am Mittwoch geht es nun mit dem Spiel gegen Frankreich (11:30 Uhr) weiter. „Das ist ein Spiel, bei dem wir besser aussehen sollten“, sagte Troost. Zuvor steigen aber erst noch die deutschen Männer ins EM-Turnier ein, am Dienstag geht es gegen Kroatien (14:30 Uhr).

Bild:LEN
Text: DSV App

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