Niederlande noch eine Nummer zu groß für die DSV-Frauen
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„FÜR UNS FÜNF TORE ZU HOCH AUSGEFALLEN“

Deutschlands Männer sind in Budapest (Ungarn) mit einer klaren Niederlage in die 34. Wasserball-Europameisterschaften gestartet: Im ersten Vorrundenspiel der Gruppe A unterlag die DSV-Auswahl nach anfänglicher Führung noch deutlich mit 9:17 (2:1, 2:6, 1:6, 4:4) gegen den favorisierten WM-Dritten Kroatien.

Die DSV-Auswahl hatte bis zum 3:2 (10.) einen guten Eindruck hinterlassen und auch jeweils Führungen vorgelegt, danach erhöhte das Starensemble von der Adria seine Effektivität im Abschluss jedoch in geradezu gespenstische Ausmaße. „Das Ergebnis ist für uns fünf Tore zu hoch ausgefallen“, zog Bundestrainer Hagen Stamm (Berlin) als Fazit. Die deutschen Tore teilten sich zum Auftakt Marin Restovic (3), Maurice Jüngling, Ben Reibel (2), Julian Real und Denis Strelezkij.

Am Donnerstagvormittag trifft die DSV-Auswahl bereits um 10 Uhr im prognostizierten Direktvergleich um das Weiterkommen auf die Vertretung der Slowakei, die heute im Parallelduell mit 4:15 gegen Montenegro das Nachsehen gehabt hat. Deutschlands Frauen treffen am Mittwoch von 11:30 Uhr an in einem ebenfalls vorentscheidenden Spiel auf den EM-Siebten Frankreich. Beide Partien laufen unter www2.len.eu/?p=16338 jeweils im Livestream.

34. Wasserball-Europameisterschaften 2020 in Budapest (Ungarn)

Männer, Gruppe A, 1. Spieltag

Deutschland – Kroatien 9:17 (2:1, 2:6, 1:6, 4:4)

Deutschland: Moritz Schenkel – Ben Reibel 2, Timo van der Bosch, Julian Real 1, Hannes Schulz, Maurice Jüngling 2, Denis Strelezkij 1, Lucas Gielen, Marko Stamm, Mateo Cuk, Marin Restovic 3, Dennis Eidner und Kevin Götz. Trainer: Hagen Stamm

Persönliche Fehler: 13/11

Ansetzungen und Resultate 1. Spieltag

Dienstag, den 14. Januar 2020
10:00 Rumänien – Niederlande 8:9 (2:2, 2:3, 4:1, 0:3)
11:30 Slowakei – Montenegro 4:15 (2:1, 0:6, 1:4, 1:4)
13:00 Malta – Spanien 7:23 (3:4, 2:6, 0:7, 2:6)
14:30 Deutschland – Kroatien 9:17 (2:1, 2:6, 1:6, 4:4)
16:00 Frankreich – Georgien 7:9 (3:2, 2:3, 1:2, 1:2)
17:30 Serbien – Russland
19:30 Türkei – Ungarn
21:00 Italien – Griechenland

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