Eigenes Überzahlspiel größter Gegner der Weidener
15. Dezember 2019
PRESS RELEASELEN PR 139/2019
16. Dezember 2019
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Wasserballwochenende im Überblick

Das dritte Wochenende im Advent hat alle hannoverschen Leistungsmannschaften noch einmal gefordert, ehe es nun in die Weihnachtspause geht.
Am Freitag fand das Hannover-Derby in der DWL Pro A der Herren statt. Aufsteiger White Sharks verlor gegen den Kooperationspartner Waspo 98 erwartungsgemäß mit 5:11. Bei diesem „Familientreffen“, das mit einer gemeinsamen Weihnachtsfeier im „Café MeinEid“ ausklang, gab es ein munteres Stelldichein mit schönen Toren.
Für die Sharks waren erfolgreich: Luka Sekulic, Niclas Schipper (je 2), Philipp Dolff (1)
Für Waspo 98 trafen: Ivan Nagaev (3), Darko Brguljan, Matija Brguljan (je 2), Reiko Zech, Julian Real, Aleksandar Radovic und Fynn Schütze (je 1).
Die Sharks hatten am Adventssonntag noch eine Reise an die Wedau zu absolvieren. Beim ASC Duisburg unterlag das Team von Trainer Milan Sagat nur knapp mit 10:13. Über weite Strecken lagen die Hannoveraner im Bad an der Margarethenstraße sogar in Führung. Als Niclas Schipper eines seiner drei Tore Mitte des dritten Spielviertels zum 8:6 für die Haie warf, hatten die Verantwortlichen auf der Bank sogar die berechtigte Hoffnung auf einen überraschenden Auswärtssieg. Zwei Sekunden vor dem Ende des vorletzten Abschnitts konnte der frühere Hannoveraner und jetzige Duisburger Kapitän Jan Bakulo allerdings zum 8:8 ausgleichen. Erst in den letzten zweieinhalb Minuten setzte sich der Favorit aus Westdeutschland ab und brachte einen schwer erkämpften Erfolg über die Ziellinie. Dieser Auftritt sollte den Haien aber mutmachen, so dass man im Kampf um die Bronzemedaille in der deutschen Meisterschaft in dieser Saison gegenüber den mutmaßlichen Hauptkonkurrenten ASC Duisburg und OSC Potsdam zwar in der Rolle des Außenseiters, nicht aber ohne Chance ist.
Für die Sharks waren in Duisburg erfolgreich: Niclas Schipper, Luka Sekulic (je 3), Maximilian Froreich (2), Philip Kubisch und Philipp Dolff (je 1).
Einen erfolgreichen Heimauftakt legten die Frauen von Waspo 98 in der DWL hin. Im Nordderby gegen den ETV Hamburg setzte sich das Team von Trainer Erik Bukowski nach wechselhaftem und dramatischem Spielverlauf mit 12:11 durch und konnte den anschließenden Besuch auf dem hannoverschen Weihnachtsmarkt mit 4-0 Punkten im Gepäck antreten.
Zu Beginn setzten jedoch die hochmotivierten Gäste aus der Elbmetropole die ersten Akzente. Die beiden besten Werferinnen der Hamburgerinnen, Nadine Hartwig und Pauline Pannasch, brachten ihren ETV mit 2:0 in Führung. Nach und nach fanden die Hannoveranerinnen mit Kapitänin Carmen Gelse jedoch ihren Faden und konnten sich zum Seitenwechsel auch durch zwei Tore der jungen Lea Meyer auf 4:5 heranarbeiten. Im zweiten Spielabschnitt war es Schlussfrau Kim Sebesta, die nach der Halbzeitpause von der ebenfalls guten Yvonne Kowal abgelöst wurde, die einen höheren Rückstand der Waspo-Sieben verhinderte. Carmen Gelse, Nikola Busauerova und erneut Lea Meyer drehten die Begegnung im dritten Spielabschnitt und erzielten die erstmalige Führung für die Gastgeberinnen. Die Hamburgerinnen dezimierten sich durch den jeweils dritten persönlichen Fehler von Nadine Hartwig und Maren Hinz im Laufe der Partie selbst, und nachdem Liliy Adamski nach einer schulmäßigen Ballstaffette in Überzahl das 10:6 markierte, schien die vorweihnachtliche Messe im Sportleistungszentrum gut fünf Minuten vor dem Abpfiff gelesen worden zu sein. Doch der ETV gab nicht auf und erzielte innerhalb von zwei Minuten drei Treffer. Auch zwei sehenswerte Tore von Nikola Busauerova und Helene Krauß brachten nicht die Entscheidung, denn die Hamburgerinnen erzielten jeweils postwendend den Anschlusstreffer. Nachdem wenige Sekunden vor Schluss ein Angriff von Waspo 98 versandete, nahm Gäste-Trainer Henk Ronhaar seine zweite Auszeit. Tatsächlich musste Torfrau Yvonne Kowal noch einen Wurf aus großer Distanz in der Schlusssekunde aus dem Eck fischen, ehe sich die Hannoveranerinnen über den hauchdünnen Erfolg freuen und später auf dem Weihnachtsmarkt zum verdienten Glühwein greifen konnten.
Ihren Ligaauftakt legten die Männer der Spvg Laatzen in der 2. Liga Nord im Duell der „ewigen Rivalen“ gegen Hellas Hildesheim hin. Im Aqua Laatzium setzten sich die „Schwarz-Gelben“ gegen die Domstädter mit 10:7 durch. Bis Mitte des dritten Viertels agierten beide Teams vollständig auf Augenhöhe. Jörn Knauer und Alexander Traue warfen bis zur letzten Pause eine 7:5-Führung für die Mannschaft von Kapitän Michael Hahn heraus. Schlüssel zum Erfolg waren die insgesamt nur vier Hinausstellungen gegen die Gastgeber, die einen schwer zu überwindenden Abwehrriegel vor Torwart Nicklas Dreßler ermöglichten. Somit konnten die Laatzener den Vorsprung im letzten Spielabschnitt sicher halten und erfreuten damit das eigene Publikum kurz vor den Feiertagen mit einem Auftaktsieg.
Beim Spieltag des Bezirksverbandes Hannover bekamen die Zuschauer in Anderten unter anderem die reizvolle Partie zwischen Mädchen und Jungs zu sehen. Der weibliche Nachwuchs von Waspo 98 in der Altersklasse U 18 traf auf die männlichen Youngster von Hellas Hildesheim. Überraschend gingen die Mädels mit 5:4 in die erste Pause. Erst nach klaren Ansagen vom Hildesheimer „Trainerfuchs“ Heiko Ropers drehten die Helenen das Tableau und setzten sich letztlich mit 14:9 durch.
Für Waspo trafen: Lea Meyer (4), Laura Megyesi, Marte Skibba, Emma Lankisch und Mareike Busch (je 1). FG

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