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Spandau wieder im Rennen

Die Wasserfreunde Spandau 04 sind in der Champions League wieder in das Rennen um einen Endrundenplatz zurückgekehrt: Nach einer Durststrecke von zwölf Partien ohne Sieg (darunter zehn Niederlagen) gewannen die Berliner beim russischen Vertreter Sintez Kasan nach kämpferisch starker Leistung mit 12:11 (6:2, 1:6, 2:1, 3:2) und rückten in der Tabelle der Hauptrundengruppe A mit jetzt fünf Zählern auf Platz fünf des Achterfeldes. Erfolgreichste Torschützen für Spandau waren Mateo Cuk und Stefan Pjesivac mit jeweils drei Treffern.

Die erneut ohne die nach wie vor ausfallenden Remi Saudadier, Marko Stamm und Ben Reibel angetreten G#ste begannen wie die Feuerwehr und führten nach dreieinhalb Minuten mit 3:0. Dank bestens genutzter Chancen ging das Auftaktviertel mit 6:2 an die Gäste, allerdings wendete sich im zweiten Abschnitt (1:6) das Blatt geradezu dramatisch. In der Abwehr konnte Spandau die starken Angreifer von Sintez nur noch unzureichend kontrollieren. Kasan glich nicht nur aus, sondern ging 21 Sekunden vor der Halbzeitsirene sogar mit 8:7 in Führung.

Die Berliner fingen sich dann aber wieder und konnten den nun äußerst torarmen dritten Abschnitt mit 2:1 zu ihren Gunsten entscheiden. Mit einem 9:9-Gleichstand ging es in das letzte Spielviertel, in dem Spamdau zunächst die 11:9-Führung (26.) schaffte. Das 12:10 für die Berliner erzielte Stefan Pjesivac 4:14 Minuten vor Spielende. Danach ließ die 04-Abwehr nur noch einen Gegentreffer und rettete den knappen Vorsprung ins Ziel.

Neben Mateo Cuk und Stefan Pjesivac (je 3) trafen Nicola Dedovic, Dmitri Kholid (2), Tiberiu Negran und Marin Restovic. Aus dem Kreis der Nachwuchkräfte kamen diesmal Aleks Sekulic und Kerem Gemalmazoglu zum Einsatz. Im letzten Spiel des Jahres empfangen die Berliner am 13. Dezember mit dem ungarischen Vertreter Szolnoki VSC den aktuellen Tabellenvierten. Bei einem Sieg käme die Mannschaft von Trainer Petar Kovacevic in der Tabelle bis auf einen Zähler an Szolnok heran.

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