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Im Gleichschritt Marsch ins Viertelfinale

Beide hannoversche Wasserballteams sind am heutigen Samstag ins Viertelfinale des DSV-Pokalwettbewerbs eingezogen. Während Waspo 98 bei Duisburg 98 erwartungsgemäß haushoch mit 27:7 gewann, bezwangen die White Sharks vor eigenem Publikum den SSV Esslingen mit 12:9.
Vor rund 80 Besuchern in der kleinen Halle des Sportleistungszentrums boten die Haie und ihre Gäste aus dem Schwäbischen im ersten Viertel wenig Kreativität. Die Abwehrreihen standen vor zwei starken Torhütern hingegen sicher. Nach vier torlosen Minuten endete die Abtastphase mit dem Führungstreffer der Gäste. Der beste Haie-Akteur, Niclas Schipper, beendete die torlose Phase der Hannoveraner als er sich nach rund sechs Minuten wie eine Fontäne aus dem Wasser schraubte und unnachahmlich wuchtig und präzise zum Ausgleich kam. Im zweiten Spielabschnitt kamen die Sharks besser ins Spiel und erarbeiteten sich viele Überzahlsituationen, von denen sie einige nutzen konnten. Fynn Schütze, Vincent Winkler und Luka Sekulic brachten Tempo ins Spiel und agierten immer wieder über die Center-Position und rissen Lücken, die vor allem der fünffache Torschütze Schipper zunehmend nutzen konnte. Bei 7:4 wurden die Seiten gewechselt.
Jan Rotermund nutzte die neuen Regeln und verwandelte zur Freude des Publikums einen Eckball selbst und direkt. Der eigentliche Sieggarant war aber Schlussmann Dominik Schimanski, der die Gäste mit seinen langen Armen und tollen Reflexen entnervte und sogar einen Strafwurf abwehren konnte. So transportierten die White Sharks ihren Vorsprung bis zur Schlusssirene und kassierten erst mit dem Abpfiff den letzten Gegentreffer zum 12:9-Endstand. Mit dem Erreichen des Viertelfinales sind die Haie nur noch ein Spiel vom Endturnier im April entfernt.
Waspo 98 Hannover konnte sich im Duisburger Schwimmstadion an der Margaretenstraße klar durchsetzen. In der Anfangsphase hielten die Gastgeber aus der Pro B jedoch gut mit und verkürzten nach fünfeinhalb Minuten sogar auf 3:4. Danach setzte sich Waspo jedoch Tor um Tor ab und brachte ein standesgemäßes Ergebnis auf die Anzeigetafel. Besonders erfreulich war, dass sich alle vier jungen White Sharks mit Doppelspielrecht, nämlich Ben Aust (1), Finn Rotermund (3), Steffen Hülshoff (2) und Philip Portisch (1) in die Torschützenliste eintragen konnten. Beste Schützen waren erneut Ivan Nagaev (5) und Aleksandar Radovic (4). FG

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