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SVL will ins Pokal-Viertelfinale

Deutscher Wasserball Pokal

Die Bundesligawasserballer des SV Ludwigsburg müssen an diesem Samstag um 18 Uhr im Achtelfinale des DSV-Pokals beim Pro B-Ersten SGW Rhenania/BW Poseidon Köln ran. Eine scheinbar leichte Aufgabe für SVL-Coach Adrian Jakovcev und sein Team.

Pokalspiele haben ja bekanntlich ihre eigenen Gesetze. Da kommt es mal vor, dass der der Underdog als Sieger hervorgeht. Doch soweit wollen Jakovcev und Co. beim SV Ludwigsburg nicht denken. Denn wenn die Ludwigsburger Bundesligawasserballer im DSV-Pokal-Achtelfinale auf die SGW Rhenania/ BW Poseidon Köln treffen, dann sind die Barockstädter als Pro A-Teilnehmer gegenüber den Pro-B Teilnehmer aus Köln klar favorisiert.

„Wir gehen dorthin um zeigen, dass wir die bessere Mannschaft sind. Das Ziel ist das Weiterkommen unter die besten Acht im Pokal“, sagt SVL-Trainer Adrian Jakovcev. Die bisherige SVL-Bilanz gegen die Kölner Wasserballer (seit Juli 2017) spricht jedenfalls eine klare Sprache: Fünf Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage.

Anweisung von Coach Jakovcec
SVL-Center Timo van der Bosch, der in drei Begegnungen gegen Köln sechs Mal erfolgreich war, warnt dennoch: „In Köln war es immer schwierig zu spielen. Auch wenn wir ein Pro A-Team sind, müssen wir von Anfang an Vollgas geben“. In der Pro B-Saison 2018/19 tat sich der SVL vor allem in den ersten zwei Vierteln gegen die harte Gangart der Kölner Wasserballer schwer.

Mittlerweile dürfen sich van der Bosch und Co. auf eine noch härtere einstellen: In dieser Saison hat sich die SGW mit Toptorjäger Istvan Keresztes von Bundesligisten Duisburger SV 98, Aly Mohamed Elaassa vom Zweitligisten Aachen, Rene Engemann von Oberligisten Aqua Köln sowie den beiden Torhüter Sascha Vaegs von Zweitligisten Düsseldorfer SC und Finn Burgsmüller (SGW Solingen-Wuppertal) verstärkt.

Die SGW-Bilanz: Tabellenerster in der Pro B-Bundesliga mit fünf Siegen nach fünf Spielen. Ein Start nach Maß. „Die neuen Spieler konnten uns qualitativ sofort weiterhelfen. Unser Ziel sind die Playoffs“, sagt SGW-Trainer Jürgen Ignatzy.

Ludwigsburg will mit einem Sieg ins Viertelfinale einziehen
Im Hinblick auf die Pokalbegegnung mit Ludwigsburg bleibt Ignatzy realistisch: „Die Ludwigsburger sind deutlich stärker wie wir. Das steht außer Frage“. Wobei ganz aufgeben will der Köln-Coach die Partie nicht: „Wir warten, was auf uns zukommt. Besteht die Möglichkeit zum Sieg, wollen wir sie natürlich nutzen“. Die Ludwigsburger Wasserballer sind also gewarnt.

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