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Orca-Männer im Pokal in Friedberg U18-Wasserballer im blu

Zweitliga-Derby und U12-Nachwuchs in Brandenburg

Ein ereignisreiches Wochenende liegt vor den Wasserballern im OSC Potsdam. Gleich auf vier Hochzeiten tanzen die Potsdam Orcas, wobei im Sportbad blu die Begegnungen der U18-Bundesliga mit dem SSV Esslingen (Samstag, 19 Uhr) und der SG Stadtwerke München (Sonntag, 13 Uhr) zur Austragung kommen. Die Bundesliga-Männer müssen am Sonntag (16 Uhr) beim süddeutschen Zweitligisten VfB Friedberg im Achtelfinale des deutschen Pokals ran. Für Potsdams „Zweite“ geht’s tags zuvor in Brandenburg/Havel ins Lokalderby gegen die dortige SGW. Der U12-Orca-Nachwuchs misst sich im Endrunden-Turnier um die ostdeutschen Meisterschaften über beide Tage ebenfalls im Brandenburger Marienbad.
„Den Stress haben wir uns so ausgesucht“, schmunzelt André Laube, sportlicher Leiter der OSC-Wasserballer. „Wir mischen in allen Altersklassen mit und können diesen Spagat ohne große Mühe bewältigen.“ Von der Papierform her habe wohl das Erstliga-Team die leichteste Aufgabe vor der Brust. Der einzige noch im Wettbewerb verbliebene Zweitligist wurde der Truppe von Trainer Alexander Tchigir zugelost. „Wir wollen diese Aufgabe natürlich mit großer Souveränität und Seriosität lösen“, sagt der Coach, der wohl auf seinen Centerverteidiger Lu Meo Ulrich verzichten muss. Der 19-jährige Sportschüler kämpft offenbar noch immer mit den Nachwirkungen einer Gehirnerschütterung aus der Champions League-Qualifikation im September und wird geschont. Ob Ulrich dann in den letzten beiden Partien dieses Kalenderjahres nächstes Wochenende bei der SG Neukölln am Samstag und tags darauf im blu gegen den ASC Duisburg zum Einsatz kommt, ist noch offen.
Vor großen Herausforderungen stehen die U18-Bundesliga-Wasserballer im blu. Während die Mannschaft von Slawomir Andruszkiewicz im Spiel am Sonnabend gegen Esslingen als klarer Außenseiter gilt, möchte das Team spätestens am Sonntag den ersten Saisonsieg gegen Liga-Neuling München einsacken. Die Jüngsten im OSC sind im Brandenburger Marienbad gefordert. Die Mädchen und Jungen der Jahrgänge 2008 und jünger – betreut von Gregor Karstedt – treffen in der ostdeutschen Endrunde zunächst am Samstag auf ihre Staffelkontrahenten Erfurter SSC (12.30 Uhr) und HSG TH Leipzig (16.30 Uhr). Je nach Platzierung folgen dann am Sonntag die Partien um die Ränge eins bis sechs.
Mit einiger Spannung wird am Samstag noch die Zweitliga-Partie der SGW Brandenburg gegen den OSC Potsdam II erwartet. Mit je 4:2 Zählern liegen beide Teams punktgleich im Mittelfeld der noch jungen Saison und möchten sich im Havel-Derby natürlich nichts schenken. „Ach, das wird schön“, freut sich Laube, der die Mannschaft in dieser Partie betreuen wird. „Vor einigen Jahren gab es dieses Aufeinandertreffen regelmäßig in der ersten Bundesliga. Nach dem Abstieg Brandenburgs kam es nur zu Duellen in der Landesliga. Jetzt haben wir endlich wieder ein hochklassiges Derby.“ Viele der Spieler in Brandenburger Reihen waren früher in den Jugendteams des OSC Potsdam aktiv. Vier Akteure des jetzigen Kaders aus der Fritze-Bollmann-Stadt absolvierten sogar etliche Einsätze im DWL-Team des OSC Potsdam. Gabriel Satanovsky spielte 47-mal zwischen 2013 und 2017 für den OSC im Oberhaus. Außerdem in der Deutschen Wasserball-Liga für die Orcas aktiv waren Stefan Frank (43/2009-11), Alexander Schwarze (24/2015-18) und Alexander Zick (8/2008-10).

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