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Waspo 98 im Dauereinsatz

Berlin, Budapest (2x), Marseille, Stuttgart, Potsdam, Zagreb und Duisburg sind die Reiseziele in den vergangenen Wochen gewesen. Nicht für den Bundesaußenminister sondern für die Wasserballer von Waspo 98 Hannover, die mit einem Auswärtsmarathon in die Saison gestartet sind.
Am fünften Spieltag der Champions League hat das Team von Trainer Karsten Seehafer bedauerlicherweise die fünfte Niederlage kassiert. Mit 13:15 unterlagen die Hannoveraner bei Mladost Zagreb und teilen sich mit Dynamo Tiflis derzeit das Tabellenende in der Hauptrunde. In der kroatischen Hauptstadt bot der deutsche Pokalsieger dabei eine starke Vorstellung und gab den Sieg erst im letzten Spielabschnitt aus der Hand.
Ein torreiches Auftaktviertel bekam die recht große Kulisse in der kroatischen Hauptstadt zu sehen. Nach einem 2:2-Zwischenstand überschlugen sich die Ereignisse in der achten Spielminute. Milos Cuk verwandelte für Mladost gleich zwei Strafwürfe, zwischendurch hatte Center Jorn Winkelhorst für Hannover ausgeglichen. Im zweiten Spielabschnitt ging der Gastgeber zweimal mit zwei Treffern in Führung, Waspo hielt jedoch konsequent dagegegen und glich vor dem letzten Viertel zum 10:10 aus. Die Vorentscheidung führten die Kroaten dann binnen 90 Sekunden mit drei Toren in Serie herbei. Der 39 Jährige Weltklassecenter Cosmin Radu hatte zum 12:10 eine mustergültige Aktion erfolgreich abgeschlossen. Nach einem Überzahltreffer von Darko Brguljan und einem verwandelten Strafwurf durch Aleksandar Radovic konnte Waspo noch einmal anschließen. Am Ende ließ sich Mladost Zagreb jedoch nicht mehr überraschen und brachte den knappen Vorsprung recht souverän über die Zeit.
Für Waspo 98 trafen: Aleksandar Radovic (4), Darko Brguljan (3), Ivan Nagaev (2), Julian Real, Petar Muslim, Fynn Schütze und Jorn Winkelhorst (1).
Nur drei Tage später machte sich der Waspo-Tross auf den Weg zum ASC Duisburg. Gegen den alten Rivalen der vergangenen Jahre legten die Hannoveraner ein hohes Tempo vor. Nationalkeeper Kevin Götz musste in der ersten Spielhälfte nur dreimal hinter sich griefen, während die eigene Mannschaft gleich 13 mal traf. In der zweiten Halbzeit konnten die Gastgeber um Center-Routinier Dennis Eidner die Partie erheblich ausgeglichener gestalten und kamen schlussendlich auf ein achtbares 13:21.
Die Tore für Waspo erzielten: Aleksandar Radovic (6), Petar Muslim und Ivan Nagaev (je 3), Fynn Schütze und Jorn Winkelhorst (je 2), Ante Corusic, Reiko Zech, Julian Real, Philip Kubisch und Matija Brguljan (je 1).
Der Reisewahnsinn nimmt jedoch kein Ende. Am kommenden Samstag tritt Waspo 98 im Achtelfinale des DSV-Pokalwettbewerbs beim B-Ligisten Duisburg 98 an. Vier Tage später steht der weiteste Trip der Saison an. Zum „Kellerduell“ in der Champions League fliegen die Seehafer-Jungs zu Dynamo Tiflis in die Kaukasus-Republik Georgien. FG

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