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Zweimal Hannover im blu

Potsdam Orcas empfangen Waspo und White Sharks / Guter Auftritt gegen Neukölln

Der Heimauftakt am vergangenen Samstag in die neue Saison der Deutschen Wasserball-Liga ist den Potsdam Orcas geglückt. 12:5 (3:1, 2:1, 3:1, 4:2) besiegte die Mannschaft von Trainer Alexander Tchigir den Lokalrivalen SG Neukölln und überzeugte da vor allem defensiv. Mit einem jetzt ausgewogenen Punktekonto von 4:4 Zählern liegen die Wasserballer des OSC Potsdam auf dem fünften Rang des Achterfeldes der ProA-Staffel.
Eine weiterhin ausgeglichene Bilanz wünscht sich das Tchigir-Team auch nach dem nächsten Wochenende, an dem gleich beide Hannoveraner Mannschaften im Sportbad blu gastieren. Am Sonnabend (16 Uhr) empfangen die Orcas das Champions League-Team der Waspo 98 Hannover, tags darauf (13 Uhr) die White Sharks Hannover. „Wir sind wirklich keine Freunde dieser Doppelspieltage“, sagt André Laube, sportlicher Leiter der Orcas. „Aber das umfangreiche Programm der Nationalmannschaft in diesem Jahr lässt leider nichts anderes zu. Die Termine sind sehr knapp.“
So werden die Potsdamer Wasserballer eine Mischung finden müssen, in der sie das Match gegen den haushohen Favoriten Waspo am Samstag mit großer Seriosität bestreiten, ohne den Fokus auf die wohl wichtigere Partie gegen die White Sharks zu verlieren. „Die Situation ist insofern ausgeglichen, dass die Sharks in einer ähnlichen Lage stecken“, relativiert Laube. „Diese müssen am Sonnabend in Berlin gegen den amtierenden Meister Spandau ran.“
„Mit dem letzten Spiel gegen Neukölln haben wir einen guten Schritt nach vorn gemacht“, so Coach Tchigir. „Aber wir müssen uns noch weiter steigern, um gegen die Sharks zu gewinnen.“ Mit der in den drei Spielen zuvor bemängelten Defensivarbeit zeigte sich der Trainer diese Mal höchst zufrieden, aber: „Wir haben gegen Neukölln zu viele große Chancen liegen lassen. Wir hätten das Spiel schon früher entscheiden können.“
Erst nach gut vier Minuten erzielte Potsdam die 1:0-Führung durch Center Ferdinand Korbel. Dem prompten Ausgleich der Berliner folgten die Treffer zum 2:1 und 3:1, jeweils durch Lukas Küppers nach Zeitstrafe bzw. Strafwurf gegen die SGN. Im zweiten Viertel konnten sich vor allem die beiden Torleute Max Vernet Schweimer (OSC) und Mihaly Peterfy (SGN) auszeichnen. Beste Chancen blieben liegen, bevor Junioren-Nationalspieler Sascha Seifert nach sieben torlosen Minuten zum 4:1 für Potsdam einnetzte. Mit 5:2 nach erfolgreich verwandeltem Strafwurf durch Küppers ging es in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel sorgten die Orcas für die Vorentscheidung. Aus einer sicheren Verteidigung mit dem später zum „Spieler des Tages“ gewählten Schweimer zwischen den Pfosten heraus erzielten Tomi Tadin, Matteo Dufour und Seifert die Treffer zum 8:2. Im Schlussviertel markierten Tadin, der fleißige Philipp Gottfried (2) und Dufour die Tore zum 12:5-Endstand.
Neben den beiden Auftritten der DWL-Wasserballer am Wochenende präsentiert sich auch das U18-Bundesliga-Team erstmals dem heimischen Publikum. Gegen die Wasserfreunde Spandau 04 geht die Mannschaft von Trainer Slawomir Andruszkiewicz am Samstag (18 Uhr) als Außenseiter ins Rennen, will sich aber teuer verkaufen.
Potsdam gg Neukölln: Torhüter Max Vernet Schweimer/Marc Langer, Konstantin Hüppe, Sascha Seifert (2), Thilo Popp, Philipp Gottfried (2), Tomi Tadin (2), Florenz Korbel, Lukas Küppers (3), Ferdinand Korbel (1), Matteo Dufour (2), Hannes Schulz, Lu Meo Ulrich

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