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U16-Wasserballer verpassen deutsches Bronze knapp

U14-Nachwuchs der Potsdam Orcas am Wochenende in Krefeld

Der Nachwuchs der Potsdam Orcas hat nach dem jeweiligen Gewinn von Bronze im deutschen U14-Pokal und der U18-Bundesliga im Frühjahr einen weiteren nationalen Medaillenerfolg am Wochenende knapp verpasst. Nach überwiegend guten Leistungen auf dem Finalturnier um die deutschen U16-Wasserball-Meisterschaften in Neustadt/Weinstraße wurde das Team von Sportschul-Lehrertrainer André Laube lediglich Vierter. Nun hat der Coach am nächsten Wochenende die nächste Möglichkeit, nach Edelmetall zu greifen. In Krefeld trifft seine U14 auf der deutschen Endrunde auf die Wasserfreunde Spandau 04, die gastgebende SV Krefeld 72 und den SSV Esslingen.
„In Neustadt hatten wir die Hand an der Medaille“, so ein enttäuschter Trainer Laube. „Das war für die ganze Mannschaft eine äußerst bittere Erfahrung.“ Nur über die etwas schlechtere Tordifferenz wurde der OSC vom guten Gastgeber SC Neustadt auf den vierten Platz verwiesen. Ein letzter Angriffsversuch nach Auszeit im entscheidenden Match gegen die Pfälzer am Sonntag endete mit einem platzierten Wurf von Torhüter Erik Dortmann, der allerdings auf der Linie liegenblieb. Zuvor hatte sich der Orca-Nachwuchs nach schwacher erster Halbzeit und 4:9-Rückstand sensationell zurückgekämpft und das dritte Viertel mit 4:0 für sich entschieden. Im letzten Durchgang wollte der Siegtreffer nach 9:9- und 10:10-Ausgleich aber nicht mehr fallen.
In den Spielen am Samstag hatte sich Potsdam zum Teil ebenfalls teuer verkauft. Gerade gegen die White Sharks Hannover am Abend lieferte sich der OSC bis in die Schlussminuten ein Duell auf Augenhöhe, musste sich aber mit 10:13 geschlagen geben. Gegen den späteren deutschen Meister SSV Esslingen verloren die Orcas 12:18.
„Offensiv haben wir das trotz des krankheitsbedingten Fehlens von Dennis Beck gut gemacht“, resümierte Laube. „In der Verteidigung haben wir nicht gut genug gearbeitet und in allen Spielen zu viele leichte Tore bekommen.“ Beck hatte sich unmittelbar vor der Endrunde eine heftige Angina eingefangen und fehlte den Potsdamern vor allem auf der Centerposition. Im Angriff konnte sich Jugendnationalspieler Simon Kuhn in besonderem Maße auszeichnen. Der Zehntklässler der Potsdamer Sportschule erzielte 14 der 32 OSC-Tore und wurde damit auch bester Schütze des Turniers.
Nun in Krefeld soll es mit der Medaille klappen. „Wenn bis zum Wochenende alle fit bleiben, sind unsere Chancen nicht schlecht“, denkt Laube. „Wir wollen es den Favoriten Krefeld und Spandau am Samstag möglichst schwer machen und dann am Sonntag spätestens gegen Esslingen punkten.“
Potsdam: Torhüter Erik Dortmann/Joel Limprecht, Noel Eisenreich (2), Bryan Lieberam, Nils Wrobel, Maurice Schmidt (6), Ben Hüpenbecker, Marvin Neumann, Alvaro Rasche, Simon Kuhn (14), Moritz Bogaczyk, Till Hofmann (7), Florian Burger (3), Jonathan Schwartz

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