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Harter Brocken in der Thermenwelt

Schwimmverein-Wasserballer vor ihrem ersten Heimspiel der Saison

(prg) Der Ligaauftakt in Uerdingen vor zwei Wochen misslang, der Pokalauftritt in Solingen gelang dagegen ganz gut. Jetzt kommt mit dem Duisburger SV 98 eine der besten Mannschaften der Pro B Gruppe der Deutschen Wasserball-Liga nach Weiden. Die Aigner-Schützlinge wollen auch in der neuen Saison ihre Heimstärke bestätigen und am kommenden Samstag die ersten Punkte einfahren. Wenn nichts unerwartetes passiert, werden die Weidener wohl zum ersten Mal in Komplettbesetzung auftreten. Anpfiff ist um 18.00 Uhr.

Die Duisburger verloren zwar auch ihr erstes Ligaspiel mit 12:10 in Köln, zählen aber dennoch und ganz sicher zu den Kandidaten für die Aufstiegsrunde (Plätze 1-4 der Pro B). Die Westdeutschen spielen mit einer relativ jungen aber durchaus bundesligaerfahrenen Mannschaft. Die Spieler in den Duisburger-Reihen spielten in verschiedenen Westdeutschen Vereinen bereits einige Jahre in der Bundesliga, als besonders Torgefährlich gilt der Center Ben Boffen, der beim ex-Weidener Bartek Luczak (damals Jugendtrainer bei Bayer) in Uerdingen sein Abenteuer Wasserball begann. Die Weidener wissen die Gäste einzuschätzen, wollen sich aber keinesfalls verstecken und versprechen einen ambitionierten Kampf. „Trotz der deutlichen Niederlage in Krefeld, bleibt die Gruppe sehr ausgeglichen und uns zuhause zu schlagen wird keinem in der Runde leichtfallen. Wir müssen unsere Leistung abrufen und unsere Heimstärke ausspielen, dann ist ein Sieg auf jeden Fall drin. Wir müssen aber engagiert und mit geschlossener Disziplin spielen, um Duisburg zu schlagen“ so Trainer Thomas Aigner. Der zum ersten Mal, wie es scheint, aus dem Vollen schöpfen kann: „In Uerdingen vermissten wir Sean Ryder, in Solingen spielten wir ohne Jakob Ströll, ich hoffe, Sean schafft es rechtzeitig zu kommen, dann sind wir endlich komplett“ erläutert Kapitän Thomas Kick. Sean Ryder befindet sich bis Samstag noch wegen familiären Verpflichtungen in England und soll gerade mal eine Stunde vor Spielbeginn in Weiden eintreffen. „Wir hoffen, dass sowohl die Airlines, als auch die Bahn, uns am Samstag das Spiel nicht vermasselt“ ergänzt Kick. Ryder sorgt immer für Torgefahr und bindet Aufmerksamkeit der gegnerischen Abwehrreihen, was wiederum dem Centerspiel Strölls entgegen kommt, in dem er mehr Raum bekommt. Wenn das Team komplett ist, greifen alle geübten Abläufe besser, also hoffen die Verantwortlichen, am Samstag alle Akteure im Wasser sehen zu können.

Mögliche Aufstellung für Samstag:
Matthias Kreiner, Nikolaj Neumann, Alexander Hinz, Michael Trottmann, Thomas Kick, Denis Reichert, Jakob Ströll, Marek Janecek, Andreas Jahn, Robert Reichert, Andreas Widiker, Sean Ryder, Toni Hinz/Philipp Sertl/Fabio Guarino
Trainer Thomas Aigner

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