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EM-Entscheidung vor der Haustür

Alles oder Nichts heißt es am Sonnabend für Deutschlands Wasserballerinnen: In den Play-offs der EM-Qualifikation trifft die Vertretung des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) in Duisburg im Rückspiel auf Rumänien (16 Uhr, Schwimmstadion) und muss dort die 13:14-Niederlage aus dem Hinspiel umdrehen. Zum 14-köpfigen DSV-Aufgebot gehört erneut die Boghorsterin Fabienne Heerdt, die in der Bundesliga für den SV Nikar Heidelberg spielt und nach ihrem Nationalmannschaftsdebüt im September auf ihr viertes Länderspiel hofft – dieses erstmals quasi vor der eigenen Haustür.

Das bei den Titelkämpfen 2018 in Barcelona achtplatzierte DSV-Team muss für den fest eingeplanten EM-Startplatz die Partie unbedingt mit zwei Toren gewinnen, allerdings gibt es auch noch Luft noch oben: Alleine elf Latten- und Pfostentreffer gab es zwei Wochen zuvor beim Hinspiel in Focsani mit dem dortigen „Hexenkessel“ zu verzeichnen. Auch Fabienne Heerdt sieht das so: „Wenn wir es schaffen, die Fehler zu minimieren und unsere Chancen vor dem Tor zu nutzen, dann haben wir die EM-Qualifikation so gut wie in der Tasche. Wir sind motiviert, gut trainiert und haben in der Heimat einen enormen Vorteil. Das müssen wir diesmal nur nutzen“, sagt die 22-Jährige, die beim SV Olympia Borghorst die Sportart erlernt hat.

Der Druck ist allerdings groß wie selten zuvor, und die DSV-Auswahl gastiert bereits seit Mittwochabend in Duisburg, um sich den entscheidenden Feinschliff zu holen. Gespielt wird im Sportpark Wedau im dortigen Schwimmstadion, das direkt neben dem inzwischen als „Schauinsland-Reisen-Arena“ bekannten Fußballstadion des MSV Duisburg liegt. Vom SV Olympia Borghorst wird eine Fangruppe vor Ort sein, wie von Vereinsseite zu vernehmen war. Ein Livestream der Partie läuft unter www.wenders-edv.de.

Von Wolfgang Philipps

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