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Waspo 98 will den Supercup

Am Tag der deutschen Einheit wird der erste nationale Titel in der neuen Wasserballsaison 2019/20 vergeben. Der deutsche Pokalsieger Waspo 98 Hannover reist nach Berlin zum deutschen Meister Spandau 04. Das Anschwimmen in der traditionsreichen Schwimmsporthalle im Stadtteil Schöneberg steigt um 15 Uhr.
Auch in diesem Jahr ist wieder damit zu rechnen, dass die beiden deutschen Topteams die Titel unter sich ausmachen werden. Während Spandau 04 den russischen Nationalspieler Dimitri Kholod verpflichtete und sonst auf die eingespielte Mannschaft der beiden letzten Jahre setzt, hat Waspo 98 sein Aufgebot deutlich verjüngt und einen Generationswechsel vollzogen. Dennoch ist die Mannschaft von Trainer Karsten Seehafer weiterhin stark besetzt und kann neben zahlreichen Youngster vom Kooperationspartner White Sharks Hannover auf international erfahrene Kräfte zurückgreifen. Ivan Nagaev (Dynamo Moskau), Petar Muslim (AN Brescia) und Matia Brguljan (VK Budva) kamen aus dem Ausland. Dazu werden die bisherigen Korsettstangen Darko Brguljan (Foto), Torschützenkönig Aleksandar Radovic, sowie die deutschen Nationalspieler Moritz Schenkel, Kevin Götz, Julian Real, Tobias Preuß, Fynn Schütze und Reiko Zech zum Aufgebot gehören. Auf der Centerposition agieren unverändert Ante Corusic und Jörn Winkelhorst. Jan Rotermund, Felix Benke, Philip Kubisch und Niclas Schipper werden den etablierten Kräften ordentlich einheizen und stehen für die vorgenommene Verjüngung. Es bleibt abzuwarten, ob die neuformierte Mannschaft von Waspo 98 nach der intensiven Vorbereitung und einem Trainingslager in Dubrovnik (Kroatien) schon eingespielt sein wird.
Mittlerweile stehen auch die beiden letzten beiden Vorrundengegner der Hannoveraner für die Champions-League-Vorrunde fest. Der spanische Vizemeister CN Terrassa und der dritte der ungarischen Meisterschaft OSC Budapest konnten sich für die Hauptrundengruppe mit Waspo 98 qualifizieren. Neben Titelverteidiger Ferencvaros Budapest und dem ewigen Topfavoriten US Pro Recco trifft der deutsche Vizemeister noch auf CN Marseille, Mladost Zagreb und Dynamo Tiflis. Sollte sich das neuformierte Waspo-Team schnell finden, scheint der Kampf um Platz vier in dieser Gruppe, der gleichbedeutend ist mit der Teilnahme am „Final Eight“ in Italien im Juni 2020, keineswegs aussichtslos zu sein.
Weiterhin problematisch ist die Situation um die Havarie im Stadionbad. Das Auftaktspiel in der Champions-League gegen Ferencvaros Budapest am 9. Oktober wurde per Heimrechttausch nach Ungarn verlegt. Das erste Heimspiel gegen Spandau 04 in der Deutschen Wasserball-Liga, geplant für den 26. Oktober, muss wohl ebenfalls abgesagt werden. Vorgesehen ist die Heimpremiere nun am 9. November in der Champions-League gegen US Pro Recco. FG

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